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Zurückhaltende Wohnungsbaupolitik gefährdet Existenz einkommensschwacher Familien

?Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Wohnungsmarkt bestätigt uns: Münsters Wohnungspolitik braucht eine Kehrtwende?, erklärt Thomas Fastermann, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die hohen Mieten immer weniger vom Einkommen übrig lassen und dadurch das Armutsrisko steigern. Konkret heißt es für Münster, dass bis zu 36,5 Prozent vom Haushaltseinkommen für das Wohnen bezahlt werden müssen. Nur in Düsseldorf ist der Anteil höher. Das führt dazu, dass es immer mehr Familien in Münster gibt, die nach Abzug von Miete und Nebenkosten unterhalb der staatlichen Grundsicherung liegen.

?Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Wohnungsmarkt bestätigt uns: Münsters Wohnungspolitik braucht eine Kehrtwende?, erklärt Thomas Fastermann, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die hohen Mieten immer weniger vom Einkommen übrig lassen und dadurch das Armutsrisko steigern. Konkret heißt es für Münster, dass bis zu 36,5 Prozent vom Haushaltseinkommen für das Wohnen bezahlt werden müssen. Nur in Düsseldorf ist der Anteil höher. Das führt dazu, dass es immer mehr Familien in Münster gibt, die nach Abzug von Miete und Nebenkosten unterhalb der staatlichen Grundsicherung liegen.

 

"Familien sind durch die derzeitige Lage am Wohnungsmarkt in der Stadt Münster klar in ihrer Existenz gefährdet, gerade wenn sie ein geringes Einkommen haben. Mit einer unverantwortlichen Wohnungspolitik schüren wir somit insbesondere das Armutsriskio von Kindern!", kommentiert Hermann Terborg, Vorsitzender der SPD-Münster, die Ergebnisse der Studie.

 

Lediglich drei Prozent der familiengeeigneten Wohnungsangebote in Münster sind laut der Studie für einkommensschwache Familien bezahlbar. Damit belegt Münster unter den 100 größten Städten Deutschlands gemeinsam mit Köln und Ludwigshafen hinter den Städten Wiesbaden und Düsseldorf (jeweils zwei Prozent) sowie Frankfurt und Offenbach am Main (jeweils ein Prozent) einen traurigen Spitzenplatz.

 

Terborg und Fastermann sind sich einig, welche Konsequenzen daraus gezogen werden müssen: "Die Devise "Bauen, bauen, bauen", die Städtetagspräsident Ulrich Maly ausgegeben hat, trifft es gut. Es kommt aber darauf an, was gebaut wird." Das SPD-Konzept sieht vor, dass in Wohnquartieren 30 Prozent öffentlich geförderte Wohnungen entstehen, weitere 30 Prozent als so genannte preisgedämpfte Wohnungen, deren Mieten nicht über dem gültigen Mietspiegel liegen dürfen. Neben der klaren kommunalen Steuerung, die sich Terborg und Fastermann wünschen, sei eine Flankierung durch bundes- und landespolitische Initiativen unverzichtbar.