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News

Zentrumserweiterung Kinderhaus: Rahmenplan unter Beteiligung der Bürger

Die SPD ist für die Zentrumserweiterung in Kinderhaus, gibt sich den Kritikern gegenüber jedoch gesprächsbereit - dies ist Konsens der gestrigen Beratungen zur Ratssitzung am Mittwoch.

"Wir haben mit großer Mehrheit geklärt, den Satzungsbeschluss über die Zentrumserweiterung zurückzustellen und stattdessen ein Moderationsverfahren in Kinderhaus zu wählen", sagte Wolfgang Heuer am Abend. (MZ 23.06.09)

Die SPD ist für die Zentrumserweiterung in Kinderhaus, gibt sich den Kritikern gegenüber jedoch gesprächsbereit - dies ist Konsens der gestrigen Beratungen zur Ratssitzung am Mittwoch.

 

"Wir haben mit großer Mehrheit geklärt, den Satzungsbeschluss über die Zentrumserweiterung zurückzustellen und stattdessen ein Moderationsverfahren in Kinderhaus zu wählen", sagte Wolfgang Heuer am Abend.

 

Externe Moderatoren

 

Die Rathauskoalition aus CDU und FDP sieht das freilich etwas anders. Hier gibt es keine Bedenken mehr, die Änderung des Bebauungsplans durchzuwinken. Damit wäre natürlich noch kein Baubeschluss gefasst - der Investor wüsste dann jedoch, was er darf und was nicht, der Weg zu abschließenden Verhandlungen wäre geebnet.

 

An der Konfrontation von Stadtplanern und Bürgern im Ort dürfte dies wahrscheinlich nichts ändern. Wolfgang Heuer sieht hier auch einen "Scherbenhaufen" angesichts der enormen Differenzen.

 

Die SPD wird demnach morgen den Vorschlag machen, externe Profis zur Moderation einer Bürgeranhörung einzuschalten. Sie sollen helfen, die Wogen zu glätten, die Polarisierung abzumildern, "um abschließend eine breite Übereinstimmung im Stadtteil zu erreichen." Änderungen am jetzigen Konzept seien dabei zwar möglich, an der Zentrumserweiterung - vielleicht "mit einem kleineren Plan" - wolle man aber festhalten.

 

"Das hätte am Anfang stehen müssen", sagt Heuer, "die massive Einbeziehung der Bürger wäre der bessere Weg gewesen." Heuer schlägt vor, für Kinderhaus einen Stadtteilrahmenplan, somit Entwicklungspotenziale und Handlungsschritte - auch über offene Workshops - erarbeiten zu lassen.

 

Münstersche Zeitung, 23.06.09