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News Kinder, Jugend und Familie

„Versorgung des Stadtteils mit ausreichend Kita-Plätzen hat Priorität!“- SPD fordert zügige Standortklärung für Kita-Pavillonanlage an der Heidestraße

„Einen ersatzlosen Wegfall der geplanten Kita-Plätze an der Heidestraße darf es nicht geben“, macht Anne Schulze Wintzler, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, angesichts der nun herrschenden Gewissheit über die nicht genehmigungsfähige Interims-Kita an der Heidestraße in Angelmodde deutlich. Mathias Kersting, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, möchte zudem wissen, wie es überhaupt zu solch einer ‚Fehlplanung‘ kommen konnte: „Wie kann es sein, dass zunächst der Standort an der Heidestraße 11a von Seiten der Verwaltung für geeignet befunden und der notwendige Ratsbeschluss herbeigeführt wurden und erst nach Aufstellen der Pavillon-Einrichtung festgestellt wird, dass die Anlage nicht genehmigt werden kann? Der Standort des Nachbarbetriebs Westfalen AG befindet sich doch schon länger an der Heidestraße und es dürfte der Verwaltung auch bekannt sein, was dessen Betriebszweck ist“, kritisiert Kersting.

Die SPD-Fraktion hat sich daher an die zuständigen Dezernenten gewandt, um die Ursachen für die offenkundig verfehlte Planung zu hinterfragen. "Uns interessiert aber nicht nur, warum es so weit kommen konnte. Wir möchten sicherstellen, dass die derzeit ungenutzten Container schnellstmöglich zugunsten von Kita-Plätzen an einem anderen Standort in Angelmodde aufgestellt werden - schließlich fehlen hier so 20 fest eingeplante Plätze, die im Stadtteil dringend benötigt werden. Hierfür muss umgehend eine neue Fläche gefunden werden", fordern Schulze Wintzler und Kersting. Der Versorgungsengpass in Angelmodde sei eklatant: Im vergangenen Kita-Jahr 2017/2018 standen hier nur für 63,8 Prozent der Über-Dreijährigen und für gerade einmal 23,7 Prozent der Unter-Dreijährigen Kita-Plätze zur Verfügung. Für die SPD-Politiker*innen steht daher fest, dass jetzt die Kita-Versorgung des Stadtteils oberste Priorität hat: "Hier muss die Verwaltung schleunigst einen vernünftigen Lösungsvorschlag liefern", fordern Schulze Wintzler und Kersting. 

Kinder- und Jugendpolitikerin Anne Schulze Wintzler