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?Untauglicher Versuch, die Scherben zu kitten?

SPD kritisiert CDU/FDP-Haltung zum Projekt ?Wohnen für Hilfe?

 

Nichts Gutes für ältere und jüngere Menschen in Münster kann der planungs- und wohnungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Karl-Heinz Winter, in dem CDU/FDP-Ratsantrag zum Thema ?Wohnen für Hilfe? entdecken. ?Erst hat die Koalition viel Porzellan zerschlagen, jetzt folgt der unzureichende Versuch, die Scherben zu kitten?, beurteilt Winter mit Blick auf das Auslaufen des dreijährigen Modellprojektes ?Wohnen für Hilfe? in Münster im vergangenen Mai.

SPD kritisiert CDU/FDP-Haltung zum Projekt ?Wohnen für Hilfe?

 

Nichts Gutes für ältere und jüngere Menschen in Münster kann der planungs- und wohnungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Karl-Heinz Winter, in dem CDU/FDP-Ratsantrag zum Thema ?Wohnen für Hilfe? entdecken. ?Erst hat die Koalition viel Porzellan zerschlagen, jetzt folgt der unzureichende Versuch, die Scherben zu kitten?, beurteilt Winter mit Blick auf das Auslaufen des dreijährigen Modellprojektes ?Wohnen für Hilfe? in Münster im vergangenen Mai.

 

Mit dem Projekt wurden Wohnungspartnerschaften zwischen älteren Mitbürgerinnen und -bürgern sowie Studierenden und Auszubildenden von der Stadt vermittelt. Eine Idee, die seit Jahren von Hamburg bis München erfolgreich umgesetzt wird. In Münster dagegen hätten CDU/FDP das Thema ?mit spitzen Fingern? angefasst, kritisiert Winter. So sei ein SPD-Antrag auf Weiterführung des Projektes in Münster abgelehnt worden. ?Und das obwohl die Stadt lediglich eine Personalstelle hätte finanzieren müssen?, verdeutlicht der SPD-Ratsherr.

 

Mit ihrem um ein halbes Jahr verspäteten Antrag versuche die schwarz-gelbe Rathauskoalition nun ihre Scherben einzusammeln. Doch anstatt das Projekt bei der Stadt anzusiedeln, sollen Vereine und Ehrenamtliche einspringen. ?Das ist ein Salto zurück?, so Winters Urteil. Der Erfolg in anderen Städten beruhe gerade auf professioneller und zentraler Vermittlung zwischen den Älteren, den Studenten und den Auszubildenden. Noch hofft die SPD auf die späte Lernfähigkeit der Rathauskoalition. Das wäre dann auch eine Entlastung für den angespannten Wohnungsmarkt in Münster, denn für Einpersonenhaushalte gibt es zu wenig Angebote. Karl-Heinz Winter: ?Um das Projekt dauerhaft zum Erfolg zu verhelfen, müssten CDU und FDP jetzt jedoch endlich Farbe bekennen und entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stellen.?