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„Universitätsleitung stellt sich der Wohnraum-Problematik Studierender unzureichend“: SPD-Fraktion äußert sich zur Kritik von Uni-Rektor Wessels

„Wohnen muss aktuell allem übergeordnet sein. Es ist daher bezeichnend, wenn die schwierige Wohnsituation der Studierenden für die Leitung der Universität lediglich kurz vor Beginn des neuen Semesters im Fokus der Aufmerksamkeit steht“, reagiert Mathias Kersting, liegenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, auf die Äußerungen von Prof. Dr. Johannes Wessels zum Thema Wohnraum.

Dies zeige sich u. a. am Beispiel des früheren Finanzamts an der Münzstraße. Hier habe sich die Universität nicht nur nicht für studentisches Wohnen eingesetzt, sondern stattdessen die Nutzung des Gebäudes für Prüfungsämter der Hochschule vorgeschlagen. "Damit wird hier von Seiten der Uni aktiv die Schaffung von Wohnraum für Studierende am Standort verhindert", so Kersting. Auch die Uni-Leitung müsse sich endlich ganzjärig der Wohnraum-Problematik mit voller Aufmerksamkeit stellen. Dazu gehöre, die Problematik im eigenen Haus zu diskutieren und vor der eigenen Haustüre anzufangen.

Recht habe Wessels aber in seiner Kritik am Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes sowie den unzureichenden Bestrebungen der Stadtverwaltung beim Wohnungsbau. Bereits letztes Jahr habe die SPD-Fraktion einen Antrag eingereicht, welcher u. a. vorsieht, die ehemaligen Britenhäuser am Köhlweg und Torminweg zu erwerben und dauerhaft für studentisches Wohnen zu sichern.

"Mit diesen Maßnahmen würde das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für Studierende tatsächlich wachsen. Es muss endlich gehandelt werden. Wohnen muss oberste Priorität in Münster haben. Das ist noch immer nicht bei den Verantwortlichen angekommen", so Kersting.

"Liegenschaftspolitiker Mathias Kersting"