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Thomas Marquardt zieht Resümee seines Tagespraktikums

In der vergangenen Woche absolvierte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Marquardt sein drittes Tagespraktikum in Münster. Bereits im vergangenen Jahr hospitierte er bei Westfalenfleiß und bei der Staatsanwaltschaft Münster. Diesmal half er im Begegnungszentrum (BGZ) Sprickmannplatz in Münster-Kinderhaus.

 

In der vergangenen Woche absolvierte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Marquardt sein drittes Tagespraktikum in Münster. Bereits im vergangenen Jahr hospitierte er bei Westfalenfleiß und bei der Staatsanwaltschaft Münster. Diesmal half er im Begegnungszentrum (BGZ) Sprickmannplatz in Münster-Kinderhaus.

 

?Mir ist es wichtig die Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Menschen hautnah zu erleben.?, beschreibt Marquardt die Motivation für sein Praktikum.

 

Unter Anleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Begegnungszentrums half er bei der Gartenarbeit im Bewohnerpark Grünschleife, bei der Vorbereitung und Ausgabe von Lebensmitteln der Münster-Tafel und informierte sich über die Arbeit im Jugendsalon. Darüber hinaus machte er sich ein Bild über die Wohnsituation rund um den Sprickmannplatz.

 

Insbesondere die Ausgabe von Lebensmitteln, organisiert von der Münster-Tafel in den Räumlichkeiten des Begegnungszentrums, beeindruckte den Landtagsabgeordneten: ?Hier wird Menschen geholfen, die existentielle Sorgen haben. Ich bin beeindruckt von dem Einsatz der Helferinnen und Helfer.?

 

Thomas Marquardt war dabei voll in den Arbeitsablauf integriert. Er kümmerte sich um die Vorbereitung und Durchführung der Lebensmittelausgabe. Dabei mussten die angelieferten Lebensmittel zunächst in die Räumlichkeiten des Begegnungszentrums gebracht werden und dort entsprechend portioniert werden. Gegen Mittag war der 56-jährige auch an der Ausgabe der Lebensmittel beteiligt.

 

?Die existentiellen Sorgen der Menschen stimmen mich nachdenklich. Heute waren über 70 Bürgerinnen und Bürger bei der Lebensmittelausgabe, bei denen auch häufig Kinder im Haushalt leben. Wir als Politik müssen hier Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass jeder Mensch Arbeit hat und zudem von dieser Arbeit sich und seine Familie auch ernähren kann. Darüber hinaus müssen wir dafür sorgen, dass Institutionen wie das Begegnungszentrum Sprickmannplatz die notwendige Finanzausstattung erhalten, um ihre unersetzliche Arbeit vor Ort leisten zu können und den Menschen helfen, die die Hilfe am drängendsten benötigen.?, so Marquardt.

 

Im Zuge seines Praktikums wurde er erneut auf die Wohnsituation in einzelnen Wohnhäusern rund um den Sprickmannplatz aufmerksam. Teile der Häuser weisen eklatante Mängel auf. Insbesondere die Häuser des Vermieters Hermes fielen dem Landtagsabgeordneten dabei negativ auf. Marquardt richtet in diesem Zusammenhang einen Appell an den Hauseigentümer, seiner Verantwortung gegenüber den Mieterinnen und Mietern gerecht zu werden: ?Eigentum verpflichtet. Der Vermieter hat eine soziale und rechtliche Verantwortung gegenüber seinen Mietern. Wenn hier über Wochen in einem achtstöckigen Haus der Aufzug nicht funktioniert, dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Vermieter seiner Verantwortung gegenüber den Mietern nicht gerecht wird.?

 

Zum Abschied sprach Marquardt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank und seine Anerkennung aus und lud sie zum Gegenbesuch in den Landtag nach Düsseldorf ein, um sich einen Eindruck von seiner Arbeit zu machen.