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Terborg: ?Das Hochschulzukunftsgesetz ist gut für Münster?

?Die letzte große Reform des Hochschulgesetzes in NRW liegt nunmehr sieben Jahre zurück. Auch Herr Sternberg, Frau Benning und Herr Rickfelder von der CDU sollten einsehen, dass sich die akademische Welt seit dem entscheidend weiter gedreht hat. Die Studierenden sind heute vielfältiger als das früher der Fall war - 17 jährige und der Meister ohne Abitur studieren heute beide an den Hochschulen im Land. Daher sind die Forderungen nach mehr Teilzeitstudiengängen, nach besserer Frauenförderung und Stärkung der demokratischen Mitbestimmung innerhalb der Hochschulen allgegenwärtig. Diesen Herausforderungen trägt das Hochschulzukunftsgesetz Rechnung.

?Die letzte große Reform des Hochschulgesetzes in NRW liegt nunmehr sieben Jahre zurück. Auch Herr Sternberg, Frau Benning und Herr Rickfelder von der CDU sollten einsehen, dass sich die akademische Welt seit dem entscheidend weiter gedreht hat. Die Studierenden sind heute vielfältiger als das früher der Fall war - 17 jährige und der Meister ohne Abitur studieren heute beide an den Hochschulen im Land. Daher sind die Forderungen nach mehr Teilzeitstudiengängen, nach besserer Frauenförderung und Stärkung der demokratischen Mitbestimmung innerhalb der Hochschulen allgegenwärtig. Diesen Herausforderungen trägt das Hochschulzukunftsgesetz Rechnung. Es wird die gesamte Hochschullandschaft modernisieren und damit fit machen für die Zukunft. Das ist gut für den Hochschulstandort Münster.? Mit diesen Worten kommentierte Hermann Terborg, Vorsitzender der Münsterschen Sozialdemokraten die derzeitige Diskussion um den Referentenentwurf für ein neues Hochschulzukunftsgesetz in Nordrhein-Westfalen.

 

Und weiter: ?Der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zum Dank ist die finanzielle Ausstattung der Hochschulen im Lande so gut wie nie zuvor. Knapp 8 Milliarden Euro und damit 35 Prozent mehr als bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2010 stehen der Wissenschaft und Forschung heute aus Landesmitteln zur Verfügung. Wer so viel Geld aus dem Portemonnaie der Steuerzahler erhält, der steht gerade in Zeiten knapper Staatskassen in der Verantwortung, die Mittelverwendung in geeigneter Weise offenzulegen. Die angebliche bedingungslose Transparenz in der Drittmittelforschung war und ist dagegen nicht Ziel des Gesetzes. Sensible Bereiche, die möglicherweise später patentrelevant werden, bleiben völlig unberührt. Wenn Herr Sternberg etwas anderes behauptet, dann hat er den fast 350 Seiten starken Referentenentwurf entweder nicht gelesen oder ihn schlicht nicht verstanden.

 

Zudem rückt die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen durch den neuen Landeshochschulentwicklungsplan wieder mehr in den Mittelpunkt. Dieser wird zum Wohle aller zu einem überregional besser abgestimmten Leistungsangebot und zu einer ausgewogeneren Vielfalt der Studienfächer führen. Wer im Münsterland seine Heimat hat, der soll auch möglichst wohnortnah das Wunschfach studieren können. Von einem Angriff auf die Autonomie der Hochschulen kann daher keine Rede sein. Vielmehr ist festzustellen, dass der schwarz-gelbe Grundgedanke einer unternehmerisch geführten Hochschule sehr deutlich versagt hat.?