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Städtischer Umweltschutz wird zum Anhängsel

?Die lebenswerteste Stadt der Welt sägt am Ast, auf dem sie sitzt?, kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heuer die Entscheidung von CDU und FDP das Umwelt- und Baudezernat aufzulösen. Es sei ein schwerer Fehler, diese für Münster wichtigen Bereiche zu bloßen Anhängseln der Verwaltung zu degradieren.

?Die lebenswerteste Stadt der Welt sägt am Ast, auf dem sie sitzt?, kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heuer die Entscheidung von CDU und FDP das Umwelt- und Baudezernat aufzulösen. Es sei ein schwerer Fehler, diese für Münster wichtigen Bereiche zu bloßen Anhängseln der Verwaltung zu degradieren.

 

Münsters Attraktivität, so Heuer, basiere zu großen Teilen auf dem außergewöhnlich hohen Erholungswert der Stadt. Folgerichtig seien die Themen Umwelt- und Naturschutz als TOP-Standortfaktoren bei der Entwicklung des Stadtmarketingkonzeptes hervorgehoben worden. ?Das alles ist kein Zufall?, verdeutlicht Wolfgang Heuer. Dahinter stecke auch die harte Arbeit von guten und hoch motivierten Fachleuten aus den entsprechenden Ämtern mit dem Dezernenten Gerhard Joksch an der Spitze. Jetzt würden CDU und FDP diese wichtigen Strukturen zerschlagen, Umwelt- und Baupolitik sollen in Münster offenbar nur noch ein Schattendasein fristen.

 

Heuer: ?Die geplante Abwahl von Gerhard Joksch ist vor diesem Hintergrund mehr als nur ein Manöver gegen einen politischen Beamten ohne CDU- oder FDP-Parteibuch. Es muss auch als Signal verstanden werden gegen eine qualitätsvolle Umwelt- und Baupolitik.? Nach der Absage an den sozialdemokratischen Wirtschaftsdezernenten Horst Freye setze das schwarz-gelbe Bündnis somit nicht nur unvermindert seinen rigiden Kurs gegen Vertreter der Oppositionsfraktionen in der politischen Verwaltungsspitze fort. Zugleich würden erfolgreiche Leistungsbereiche der Stadt Münster in Frage gestellt.