Veranstaltungskalender

Anything in here will be replaced on browsers that support the canvas element

Stadtentwicklung & Wohnen News

SPD zur Weiternutzung der Liegenschaft Manfred-von-Richthofen-Straße durch die Bundeswehr: „Relevanz für die städtische Baulandentwicklung hinterfragen“

Nachdem feststeht, dass die Bundeswehr ihre Liegenschaft an der Manfred-von-Richthofen-Straße auf Dauer weiter nutzen wird, hat sich die SPD-Ratsfraktion an den zuständigen Stadtbaurat Denstorff gewandt, um zentrale Planungen des gerade durch den Rat beschlossenen städtischen Baulandprogramms zu hinterfragen: „Angesichts solch einer Entwicklung ist die lapidare Reaktion von Herrn Denstorff, er sei darüber wenig überrascht, mehr als fragwürdig, zumal der Rat erst vor einem Monat seinen Beschluss zum Verwaltungsvorschlag gefasst hat“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung. „Das Baulandprogramm ist schon jetzt mit heißer Nadel gestrickt, da die Verwaltung bei ihrem Zielwert von 2.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr neben der städtischen Planung auch auf sogenannte spontane Bautätigkeit von Privaten setzt. Umso bedeutender ist es, wenn eine Fläche mit einem Potential von rund 240 Wohneinheiten wegfällt“, begründet Jung daher seine Anfrage an die Verwaltung. „Gerade im Stadtbezirk Mitte dürfte ein solch bedeutender Wohnflächenverlust, wie er sich durch die Weiternutzung der Liegenschaft von-Richthofen-Straße durch die Bundeswehr ergibt, kaum zu kompensieren sein.“

"Zu hinterfragen ista uch, warum der Stadtbaurat nicht bereits vor Beschluss des Rates auf eine mögliche Änderung der Pläne der Bundeswehr hingewiesen hat. Seine Reaktion lässt ja vermuten, dass er diese Entwickung bereits erahnt hat", so Jung. "Umso mehr setzt unsere Fraktion jetzt auf eine ehrliche Antwort der Verwaltung und auf Transparenz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger mit einem Wohnbedarf."

"Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung"