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News

SPD will ein Kultur- und Kongresszentrum

Westfälische Nachrichten vom 12.09.07:

?Mehr als eine Musikhalle? ist das Papier überschrieben, das der SPD-Unterbezirksvorstand gestern Abend beschlossen hat ? und das am 19. Oktober auf einem Sonderparteitag diskutiert werden soll.

Westfälische Nachrichten vom 12.09.07:

 

Münster. ?Mehr als eine Musikhalle? ist das Papier überschrieben, das der SPD-Unterbezirksvorstand gestern Abend beschlossen hat ? und das am 19. Oktober auf einem Sonderparteitag diskutiert werden soll. Seine Stoßrichtung: Die Sozialdemokraten möchten auf dem Hindenburgplatz ein ?hochwertiges Kultur- und Kongresszentrum? realisieren.

 

Um Münster im Wettbewerb der Städte langfristige Zukunftschancen zu sichern, so heißt es in dem Papier, seien weitere Investitionen in die kommunale Infrastruktur notwendig. Und die SPD sei überzeugt, so die Unterbezirksvorsitzende Svenja Schulze, dass Münster mehr brauche als eine reine Musikhalle ? eben ein ?Haus der Wissenschaft, der Kultur und der Musik?. Es solle keine Konkurrenz zur Halle Münsterland sein, sondern eine Ergänzung. Denn derzeit zögen jährlich wissenschaftliche Kongresse ?in relevanter Größenordnung an Münster vorbei?, weil es hier keine adäquaten Tagungsmöglichkeiten gebe. Eine solches kombiniertes Kultur-und Kongress-Zentrum, so ergänzte der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heuer, habe auch eine ?viel größere öffentliche Legitimation?.

 

Heuer räumte ein, dass die Stiftung Musikhalle auch bislang schon von einer Musik- und Kongresshalle gesprochen habe. Der entscheidende Unterschied aus seiner Sicht: Das Thema Kongresse solle bei der Planung von Anfang im Fokus stehen: ?Was ist mit Catering? Braucht man zusätzliche Besprechungsräume? Ändern sich dadurch die Kosten??

 

Weitere Eckpunkte des SPD-Papiers:

 

Der städtische Anteil an den Gesamtinvestitionen des Projekts wird auf zwölf Millionen Euro begrenzt.

 

Hochschulen bzw. Land sollten sich als Partner sowohl an den Investitions- als auch an den Betriebskosten beteiligen.

 

Die privaten Unterstützer des Projektes ? denen Svenja Schulze ?eine riesige Leistung? attestierte ? sollen für diese Idee gewonnen werden.

 

Für den gesamten Hindenburgplatz soll eine attraktive städtebauliche Lösung erarbeitet werden, in die auch ein Hotel eingebunden wird.

 

Die Realisierung des Projektes verpflichtet die Stadt nach SPD-Auffassung, ?unvertretbare Kürzungen? an anderer Stelle ?aus Gründen der sozialen Balance? zurückzunehmen.

 

 

VON WOLFGANG SCHEMANN,