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SPD will ein Instrument für jedes Kind

Münstersche Zeitung, 19.11.2007

 

Noch bevor klar ist, ob die Musikhalle überhaupt gebaut wird, möchte die SPD schon dafür sorgen, dass sie immer genug Besucher hat. Denn wer später Musik genießen will, muss schon früh einen Zugang dazu finden, argumentiert Bildungspolitiker Dr. Michael Jung. Am besten in der Grundschule.

Noch bevor klar ist, ob die Musikhalle überhaupt gebaut wird, möchte die SPD schon dafür sorgen, dass sie immer genug Besucher hat. Denn wer später Musik genießen will, muss schon früh einen Zugang dazu finden, argumentiert Bildungspolitiker Dr. Michael Jung. Am besten in der Grundschule.

 

Verankern

 

"Ein Instrument für jedes Kind" heißt das Programm, das die SPD in Münster per Antrag an den Rat initiieren will. "Wir wollen die musikalische Bildung breit in der Bevölkerung verankern", umreißt Jung das Ziel. Die Idee: Die Stadt soll dafür sorgen, dass möglichst jeder Schüler bis zur vierten Klasse ein Instrument gestellt bekommt. Und dann mindestens ein Jahr lang qualifizierten Musikunterricht erhält. Vorbild könnten nach Meinung der SPD zum einen die "Streicherklassen" sein: Sie sorgen in Coerde seit einiger Zeit dafür, dass auch Grundschüler aus "bildungsfernen Elternhäusern" in Kontakt mit Musik kommen.

 

Auf Münster ausdehnen

 

Zum anderen läuft ein entsprechendes Förderprogramm derzeit im Ruhrgebiet. Das, so Jung, könne man sicher auf Münster ausdehnen - und mit ihm die Finanzierung des Projekts durch das Land und die Kulturstiftung des Bundes. Während sich darum die Stadtverwaltung kümmern soll, wollen die Sozialdemokraten zugleich die Bürger einbinden: Sie könnten zum Beispiel gebrauchte Instrumente spenden. Apropos Spenden: "Wer die Musikhalle fördert, müsste auch Interesse an musikalischer Bildung zeigen", appelliert Jung in Richtung münstersche Wirtschaft. Die SPD sei bereit, auch kommunale Gelder in das Programm zu investieren. - gie

 

Münstersche Zeitung, Montag, 19. November 2007