Veranstaltungskalender

Dezember 2019
Son Mon Die Mit Don Fre Sam
1
2
3
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
1
2
3
4

Anything in here will be replaced on browsers that support the canvas element

News

SPD: Vorlage zur "Ganztagsoffensive" glänzt durch viele offene Fragen

(Echo Münster) Zur so genannten ?Ganztagsoffensive? des Landes nahm Dr. Michael Jung, fachpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, am Donnerstag eine geteilte Position ein. Sie komme viel zu spät, betonte der Ratsherr. ?Doch besser spät als überhaupt nicht?, fügte er dann rasch hinzu.

Zur so genannten ?Ganztagsoffensive? des Landes nahm Dr. Michael Jung, fachpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, am Donnerstag eine geteilte Position ein. Sie komme viel zu spät, betonte der Ratsherr. ?Doch besser spät als überhaupt nicht?, fügte er dann rasch hinzu.

 

Und obwohl von den Sozialdemokraten die tendenziell neu geschaffenen Erweiterungen begrüßt würden, sehe man insgesamt wegen der Vielzahl der offenen Fragen und ungelösten Probleme in der Verwaltungsvorlage keinen ausreichenden Ansatz zur fundierten bzw. langfristigen Lösung des Problems der Übermittagbetreuung an weiterführenden Schulen.

 

Devise: Eigene Akzente setzen

 

Der Schul- und Bildungsbereich, argumentierte Jung grundsätzlich, sei Kernbereich der kommunalen Verantwortung, insofern habe die Stadt als Träger eigene Akzente setzen. So müssten ?qualitativ hochwertige Übermittagsprogramme? her ? denn immer mehr Jungen und Mädchen kämen aus den offenen Ganztagsangeboten im Grundschulbereich, seien daher ein gewisses Niveau gewohnt.

 

Die Vorlage zur kommunalen Umsetzung sei wegen der extrem kurzen Fristen des Landes erst am vergangenen Samstag den Ratsmitgliedern zugegangen, erklärte Jung. Doch schon am 30. November müsse der hiesige Antrag beim Land vorliegen, der Rat hingegen entscheide erst am 10. Dezember, kritisierte der Sozialdemokrat die Terminkette. Aktuell versuche nun seine Partei, sich in Gesprächen mit Kollegien und im Rahmen von Vorort-Besuchen ein eigenes Bild zu verschaffen.

 

"Bevorzugungen"

 

Generell befürchtet Jung, dass das unterschiedliche Ausgangsniveau der verschiedenen Bildungsstätten in Bezug auf die jetzt folgenden Investitionen die Gefahr von Bevorzugungen oder Ungleichbehandlungen in sich berge. Dadurch bedingt, dass notwendige Erweiterungen der Gebäude nicht langfristig angelegt worden seien, komme es nun unter dem Druck des Landesprogramms zu Ausgaben, die bereits bei weitreichenderer Planung vorausschauender hätten getätigt werden können.

 

Caroline Kern, echo-muenster.de