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News

SPD stimmt für Haus der Wissenschaft und Kultur

Westfälische Nachrichten vom 20.10.2007

 

Deutliches Votum des Parteitags: Münsters SPD hat sich gestern Abend mit großer Mehrheit für den Bau eines ?Hauses der Wissenschaft und Kultur? auf dem Hindenburgplatz entschieden. In geheimer Abstimmung befürworteten 86 Delegierte das Projekt, zwölf stimmten mit Nein.

Deutliches Votum des Parteitags: Münsters SPD hat sich gestern Abend mit großer Mehrheit für den Bau eines ?Hauses der Wissenschaft und Kultur? auf dem Hindenburgplatz entschieden. In geheimer Abstimmung befürworteten 86 Delegierte das Projekt, zwölf stimmten mit Nein. Daneben gab es vier Enthaltungen und eine ungültige Stimme. Am kommenden Mittwoch stimmt der Rat der Stadt über das seit Jahren in Münster diskutierte Musikhallen-Projekt ab.

 

?Ich freue mich sehr?, strahlte die SPD-Vorsitzende Svenja Schulze unmittelbar nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Das sei ein Signal, um ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in Münster nach vorne zu bringen.

 

In dem verabschiedeten Antrag legten sich die Sozialdemokraten gleichzeitig fest, im Falle eines Sieges bei der Kommunalwahl die Kürzungen von CDU und FDP im Sozialbereich rückgängig zu machen. ?Das ist ein Wahlversprechen?, sagte Schulze in ihrer Eröffnungsrede vor den gut 100 Delegierten.

 

Schulze wie auch der Chef der SPD-Ratsfraktion, Wolfgang Heuer, reklamierten mehrfach für ihre Partei die politische Meinungsführerschaft an dem Konzept einer Musik- und Kongresshalle. ?Ab morgen müssen wir das Projekt als ein sozialdemokratisches in der Stadt vertreten?, forderte Heuer die Mitglieder in einer leidenschaftlichen Rede auf.

 

Giftpfeile gab es Richtung Grüne: Als ?Rächer der Enterbten? (Schulze) versuchten sie im Stile von Populisten, Soziales gegen Kulturelles auszuspielen. ?Dieser Zusammenhang ist konstruiert?, so Heuer.

 

In der gut zweistündigen Debatte sprachen sich nur vereinzelt SPD-Mitglieder gegen das Haus der Wissenschaft und Kultur aus. Dabei wurden noch einmal die bekannten Argumente gegen die Musikhalle ins Feld geführt. Aber auch die Angst davor, im Fall eines positiven Votums Wähler an die Linke zu verlieren. ? Dirk Anger

 

Westfälische Nachrichten 20.10.2007