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SPD setzt sich für Kasernen-Erhalt ein

Dass der Bund Kasernen dichtmachen muss, steht fest, der Verteidigungsminister muss kräftig sparen. Nur: Welche Standorte das sein werden, darüber gibt es allenfalls Gerüchte. Guttenberg will sich erst im Juni erklären. Vor diesem Hintergrund trommelt die SPD schon seit Monaten für die Region. (WN, 01.03.11)

Dass der Bund Kasernen dichtmachen muss, steht fest, der Verteidigungsminister muss kräftig sparen. Nur: Welche Standorte das sein werden, darüber gibt es allenfalls Gerüchte. Guttenberg will sich erst im Juni erklären.

 

Vor diesem Hintergrund trommelt die SPD schon seit Monaten für die Region. Getreu dem Motto: Wer sich nicht bewegt, hat von vornherein verloren, planen die Genossen ei­ne Al­lianz für die Standort-Sicherheit.

 

Am Montag fand in diesem Sinne ein neuer Aufschlag statt. Michael Groschek, SPD-General in NRW und Mitglied im Verteidigungsausschuss, hielt zusammen mit dem SPD-Münsterland-Chef Bernhard Daldrup sowie den Abgeordneten Ingrid Arndt-Brauer und Elisabeth Veldhues ein Plädoyer für die hiesige Gar­ni­sonsregion.

 

Ih­re Argumente: Bei der Reform 2004 war besonders das Münsterland von Kasernenschließungen betroffen - damals waren die Standorte Borken und Coesfeld dichtgemacht worden. Diesmal seien darum anderen Regionen dran. Zudem: Eine Truppe, die bald auf Freiwillige angewiesen ist, müsse auch attraktive Standorte bie­ten. ?So wie Rheine, Ahlen und Münster?, sagte Groschek.

 

In puncto Truppen-Nachwuchs scheint die Not übrigens groß zu sein: Bundesweit 145.000 junge Männer und Frauen hat das Ministerium angeschrieben. Nur fünf Prozent waren interessiert ...

 

Elmar Ries, Westfälische Nachrichten - 01.03.2011