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SPD: Schülerticket kommt - Busfahren rund um die Uhr für zehn bis 20 Euro im Monat

Mit schöner regelmäßigkeit veranstaltete die SPD-Ratsfraktion in der Vergangenheit Pressekonferenzen, die sich um einganz spezielles Thema drehten: das Schülerticket. Wie die SPD-Ratsmitglieder Thomas Fastermann und Dr. Michael jung gestern vor der Presse erklärten, stehen die Chancen gur, dass die SPD demnächst mit dieser Tradition brechen kann. Sprich: "Die Stadtwerke arbeiten derzeit an der Einführung eines Schülertickets." (WN, 23.06.10)

Mit schöner regelmäßigkeit veranstaltete die SPD-Ratsfraktion in der Vergangenheit Pressekonferenzen, die sich um einganz spezielles Thema drehten: das Schülerticket. Wie die SPD-Ratsmitglieder Thomas Fastermann und Dr. Michael jung gestern vor der Presse erklärten, stehen die Chancen gur, dass die SPD demnächst mit dieser Tradition brechen kann. Sprich: "Die Stadtwerke arbeiten derzeit an der Einführung eines Schülertickets." Im Aufsichtsrat sei das Modell bereits vorgestellt worden.

 

Mit dem Schülerticket soll die bisherige Unterscheidung der Schüler anhand der Frage, ob sie Anspruch auf eine Schulwegjahreskarte haben oder nicht, zumindest in Teilen aufgehoben werden.

 

Konkret ist laut Jung Folgendes geplant:

- Die schulwegjahreskarte bleibt in ihrer alten Form erhalten. Anspruchsberechtigt sind nur Schüler mit einer bestimmten Entfernung zwischen Wohnort und Schule, überdies ist die Busbenutzung beschränkt auf Schulfahrten.

Alle Schüler, die Anspruch auf eine Schulwegjahreskarte haben, können künftig für zehn Euro im Monat eine sogenannte Netzkarte erwerben. Sie ist rund um die uhr an sieben Tagen in der Woche im gesamten Stadtgebiet gültig.

- Schüler ohne Berechtigung auf eine Schulwegjahreskarte bezahlen 20 euro im Monat für die Netzkarte.

- Das Schülerticket gilt auch für die Schüler der Berufskollegs in Münster, für die es bislang keine Schulwegjahreskarte gab.

- Die Schüler-Fun-Karte fällt im Gegenzug weg.

 

Nach Ansicht von Thomas Fastermann wird das Schülerticket "ein absoluter Renner" bei jungen Menschen in Münster, besonders in den Außenstadtteilen. Zugleich legte Jung aber Wert auf die Feststellung, dass das "Prinzip der Freiwilligkeit" gewahrt sei. Niemand müsse sich ein Schülerticket zulegen.

 

Was die Stadtkasse betrifft, freut sich Jung darüber, dass dieses neue Stadtwerke-Angebot ohne städtische Zuschüsse umgesetzt werden könne. Der Zeitpunkt der Einführung ist laut SPD noch unklar.

 

Klaus Baumeister, Westfälische Nachrichten - 23.06.2010