Veranstaltungskalender

Februar 2020
Son Mon Die Mit Don Fre Sam
26
28
29
30
31
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
12
13
14
15
16
17
18
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29

Anything in here will be replaced on browsers that support the canvas element

News

SPD rettet Stelle bei draußen e.V.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Sozialausschuss im Rahmen der Etatberatungen 2016 gestern beschlossen, eine im Jahr 2015 eingerichtete Stelle bei der Obdachlosenzeitung draußen e.V. weiter zu finanzieren. Die Haushaltsmehrheit aus CDU und Bündnis90/Die Grünen/GAL hatte zuvor in ihren Haushaltsanträgen keine Mittel für die Finanzierung dieser Stelle mehr vorgesehen; die zuvor langzeitarbeitslose Mitarbeiterin hätte in diesem Fall entlassen werden müssen.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Sozialausschuss im Rahmen der Etatberatungen 2016 gestern beschlossen, eine im Jahr 2015 eingerichtete Stelle bei der Obdachlosenzeitung draußen e.V. weiter zu finanzieren. Die Haushaltsmehrheit aus CDU und Bündnis90/Die Grünen/GAL hatte zuvor in ihren Haushaltsanträgen keine Mittel für die Finanzierung dieser Stelle mehr vorgesehen; die zuvor langzeitarbeitslose Mitarbeiterin hätte in diesem Fall entlassen werden müssen.

 

?Münster ist nicht nur eine Stadt hohen Wohlstandes, es gibt auch das Münster der sozial Benachteiligten. Die Obdachlosenzeitung draußen e.V. stellt ein wichtiges Selbsthilfeangebot dar, das für Münster unverzichtbar ist,? so Ratsfrau Petra Seyfferth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster.

 

Im Rahmen einer außerplanmäßigen Mittelbereitstellung hatte der Sozialausschuss im Jahr 2015 noch entschieden, die Einrichtung einer Stelle bei draußen e.V. mit 5.580 ? zu unterstützen. Diese Mittel dienten dazu, den Eigenanteil des Vereins zu finanzieren, um eine Person einstellen zu können, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen war. Die restliche Finanzierung erfolgt aus Bundesmitteln über das Jobcenter. ?Das ist genau, was wir wollen: Langzeitarbeitslosen eine Chance in einem öffentlich geförderten Arbeitsmarkt zu geben, damit die Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann,? so Seyfferth: ?Das lohnt sich auch finanzpolitisch, weil wir andernfalls die Kosten für Unterkunft und Heizung eines ALG-II-Leistungsbeziehenden wieder aus dem städtischen Haushalt hätten bezahlen müssten, ohne dass diese Chance auf Arbeitsmarktintegration bestünde.?

 

Nach einer Sitzungsunterbrechung folgte der Ausschuss mit großer Mehrheit dem Antrag der SPD-Fraktion, im Jahr 2016 5.580 ? und im Jahr 2017 1.860 ? zur Verfügung zu stellen.