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News

SPD Münster: LEG lässt Mieterinnen und Mieter im Regen stehen

Die SPD Münster erneuert angesichts neuerlicher Berichte über Missstände in Wohnungen der LEG im Stadtteil Berg Fidel ihre Kritik an der Unternehmensführung. „Es ist ein Unding, dass die LEG als Nordrhein-Westfalens größte Vermieterin und drittgrößtes börsenorientiertes Unternehmen in Deutschland ihre Mieterinnen und Mieter derart im Regen stehen lässt. Sie kommt ihrer Verantwortung als Vermieterin in keiner Weise nach. Den Mietenden bei Heißwassermangel zu raten, den Wasserkocher zu nutzen, ist schon zynisch“, stellen Lia Kirsch stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hiltrup - Berg Fidel, und Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD Münster, klar.

Kirsch, die von Anwohnenden auf die Situation vor Ort angesprochen wurde und auch wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion ist, erläutert ihre Kritik weiter: „Die LEG ist weit entfernt von einer Bewirtschaftung und Betreuung der Wohnungen, die sich an den Interessen der Mieterinnen und Mieter orientiert. Sie nutzt alle möglichen Schlupflöcher. Das geht zu Lasten der Mietenden. Seit Wochen müssen einige Mieterinnen und Mieter, nicht nur in Berg Fidel, ohne funktionierende Heizung auskommen, leiden unter Schimmelbefall in ihren Wohnungen, während das Unternehmen nicht für sie erreichbar ist. Ein unhaltbarer Zustand!“ Die SPD-Politikerin hat daher u. a. Kontakt zur SPD-Landtagsfraktion und zur Stadtverwaltung aufgenommen.

Kirsch und von Olberg machen deutlich, wie weit Verantwortung und wirtschaftliche Lage bei der LEG auseinandergehen: Allein im Jahr 2020 habe die LEG Immobilien AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,36 Mrd. Euro (nach Steuern) erwirtschaftet, was einer Steigerung von rund 67% gegenüber 2019 entspreche. „Darüber freuen sich die Aktionäre, während Mieterinnen und Mieter sowie das LEG-Personal das Nachsehen haben“, erinnern Kirsch und von Olberg an den jüngsten Streik der Beschäftigten der Technikabteilung des Unternehmens. „Wir fordern die LEG-Geschäftsführung auf, schnellstmöglich im Sinne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu handeln, Missstände abzustellen und darüber hinaus einen Tarifvertrag für die Tochter TSP abzuschließen.“ 

stellv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hiltrup-Berg Fidel Lia Kirsch