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SPD: Münster handelt endlich als „Sicherer Hafen“

„Lange hat es gedauert, bis wir endlich die Bereitschaft zur freiwilligen Aufnahme weiterer geflüchteter Menschen in Münster mit einer breiten Mehrheit im Rat beschließen konnten. Daher ist es gut, dass wir jetzt auch in Corona-Zeiten handeln und die Aufnahme von 80 geflüchteten Menschen fest zusagen“, so Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Da der Rat aufgrund der Kontaktsperre derzeit nicht tagen kann, wurde der Beschluss im Rahmen des Städtebündnisses ‚Sicherer Hafen‘ als Dringlichkeitsentscheidung in Kraft gesetzt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende hat die Entscheidung gemeinsam mit Oberbürgermeister Lewe unterzeichnet.

"Es ist gut, dass wir hier jetzt schnell agieren können. Die Situation in den völlig überfüllten Aufnahmeeinrichtungen in Griechenland ist verheerend. Hier haben wir als Kommune eine humanitäre Verantwortung, die natürlich auch in Zeiten der Corona-Pandemie fortbesteht. Schließlich sind bei uns die kommunalen Kapazitäten zur Unterbringung und Versorgung der geflüchteten Menschen vorhanden." Münster reihe sich hier in eine inzwischen wachsende Zahl deutscher Städte ein, die freiwillig Geflüchtete bei sich aufnehmen. '"Solidarität darf nicht an den Stadtgrenzen enden. Durch diesen Beschluss wird Münster seinem Ruf als Friedensstadt gerecht", meint Jung. 

Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung