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SPD lobt Engagement für gelebte Integration: Verein "Treffpunkt Waldsiedlung" macht die Osthuesheide wohnlicher

?Respekt und Dank für ihre Arbeit?: Was ihm und seinen Parteikollegen gerade vom Vorstand des "Treffpunkts Waldsiedlung (TW)" e.V. berichtet worden war, schien SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer zum Abschluss des ?Vor-Ort?-Besuches in der Osthuesheide mächtig zu imponieren. (echo-muenster.de)

?Respekt und Dank für ihre Arbeit?: Was ihm und seinen Parteikollegen gerade vom Vorstand des "Treffpunkts Waldsiedlung (TW)" e.V. berichtet worden war, schien SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer zum Abschluss des ?Vor-Ort?-Besuches in der Osthuesheide mächtig zu imponieren.

 

?Wir werden uns kümmern?, versprach er, ?werden mithelfen, dass sie künftig besser bezuschusst werden. Denn das, was da unlängst von ihnen beantragt wurde?, wandte sich der Sozialdemokrat an die Gesprächspartner, ?sind Peanuts ? im Vergleich zu jenen Summen, die für andere Vorhaben in dieser Stadt ausgegeben werden.? Würden die von Anna-Maria Ittermann, der ersten Vorsitzenden, erbetenen 5000 Euro zusätzlich im Rahmen der Haushaltsberatungen tatsächlich bewilligt, kämen die Zuschüsse einer ambitionierten Gemeinweseninitiative zu Gute.

 

 

Sponsoren-Gelder

 

Die wurde 1999 als selbstverwalteter Zusammenschluss gegründet, unterstützt von der Stiftung Siverdes, getragen überdies von Projekt- sowie Spendengeldern. Zurzeit sind 38 Mitglieder eingeschrieben - Bürger und Bürgerinnen, die sich innerhalb des Viertels für gelebte Integration stark machen. Immerhin gilt es Lobbyist für über 20 Nationalitäten zu sein.

 

So verfolgen sämtliche Aktivitäten den Anspruch, Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und religiöser Herkunft ins Gespräch zu bringen, für ein besseres Verständnis untereinander zu sorgen, Vorurteile abzubauen sowie eine harmonische Nachbarschaft zu ermöglichen. Von der Nähstube über die Schreibwerkstatt bis hin zum Aussprachetraining organisiert der Kreis um Ittermann zahlreiche praktische Hilfen, damit die Teilnehmer den Alltag leichter bewältigen. Gesellige Angebote wie Freizeitunternehmungen oder Frühstücks- bzw. Cafè-Runden komplettieren das Programm.

 

 

Streitschlichter

 

Sollten Konfliktsituationen entstanden sein, versteht sich der Verein als Streitschlichter. Dank enger Kontakte zu anderen Einrichtungen wie der Caritas, der AWo oder dem benachbarten Kinder- und Jugendzentrum ?mobile? wurde ohnehin ein weit verzweigtes Netzwerk geschaffen, das bei Bedarf rasch, obendrein unbürokratisch agieren kann ? zum Wohl der Betroffenen.

 

Beim Rundgang durch den Straßenzug zeichnete sich dann rasch ab, wo die grundsätzlichen, die strukturellen Probleme liegen: Bis Mitte der Achtziger wurden die im Besitz des Bundes befindlichen Häuser von britischen Familien bewohnt. Nachdem die Rheinarmee als Mieter komplett ausstieg, standen plötzlich Hunderte von Einheiten bundesweit zum Verkauf ? so genannte Abschreibungsobjekte.

 

 

Sanierungsgebiet

 

Doch ein Teil der neuen Eigentümer ? Ittermann wusste die Lage anschaulich zu beschreiben ? zeigte an der Instandsetzung der von Baumängeln (u.a. Asbest) gekennzeichneten Trakte offenbar nur wenig Interesse, so dass die Vermieter letztlich auf Druck der Kommune, der Kirchengemeinden, aber auch der Wohlfahrtsverbände veranlasst werden mussten, würdevolles Wohnen zu gewährleisten.

 

Inzwischen ist das gesamte Areal offiziell zum Sanierungsgebiet erklärt worden. Während die Abschnitte I und II bereits in Eigenregie renoviert worden sind, gilt Sektor III nach wie vor als Problemfall: ?Dort?, unterstrichen die TWler, ?ist noch nicht viel passiert.? Umso mehr, betonte Ratsfrau Beanka Ganser zum Abschluss des Lokaltermins, müsse man anerkennen, welch aufopferungsvoller Dienst am Nächsten hier auf freiwilliger, ehrenamtlicher Basis geleistet werde.

 

Wolfgang Halberscheidt, 17.02.09 (echo-muenster.de)