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SPD kritisiert Verweigerungshaltung der CDU zu Gesprächen mit den Alexianern

Bereits in der vergangenen Woche haben sich Vertreterinnen und Vertreter der SPD Münster über den Betrieb des Maßregelvollzugs der forensischen Christophorus Klinik vor Ort informiert. Aufgrund einer Einladung zu einer Informationsveranstaltung der Alexianer an alle Kommunalpolitiker bekräftigt die SPD Münster noch einmal, dass sie einen gemeinsamen Dialog für förderlicher hält als einseitige Mutmaßungen.

Bereits in der vergangenen Woche haben sich Vertreterinnen und Vertreter der SPD Münster über den Betrieb des Maßregelvollzugs der forensischen Christophorus Klinik vor Ort informiert. Aufgrund einer Einladung zu einer Informationsveranstaltung der Alexianer an alle Kommunalpolitiker bekräftigt die SPD Münster noch einmal, dass sie einen gemeinsamen Dialog für förderlicher hält als einseitige Mutmaßungen.

 

"Es ist klar, dass die Diskussion um Ausgangsregelungen in der Forensik mit vielen Emotionen behaftet ist und bei Bürgerinnen und Bürgern zu Skepsis führt. Gerade dann ist es aber wichtig, Informationen und Fakten aus erster Hand zur Grundlage von Entscheidungen diesbezüglich in Erfahrung zu bringen", so Robert von Olberg, SPD-Unterbezirksvorsitzender.

 

"Für die CDU-Fraktion scheint diesbezüglich bereits alles gesagt worden zu sein und scheinbar auch von jedem. Ich frage mich jedoch, ob die CDU auch allen zugehört hat. Ich denke, es ist nur konstruktiv, an dieser Stelle vorhandene Fragen und Sorgen mit der Klinikleitung zu diskutieren und somit eine nachhaltige Sachdiskussion zu führen", erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung mit Hinblick auf die Gesprächsabsage der CDU-Fraktion. So hatte der CDU-Vorsitzende in einer Pressemitteilung verkündet, dass er den Alexianern Wortbruch vorwerfe und diesbezüglich keinen weiteren Redebedarf sehe.

 

"Es ist jedoch schlicht falsch, anzunehmen, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wären an einer konstruktiven Gesprächsführung nicht interessiert. Dies spiegelt keineswegs die Stimmung der Menschen in Amelsbüren wieder", so Friedhelm Schade, SPD-Mitglied aus Amelsbüren.

 

Gerade auch in Anbetracht der vielen Einlassungen und Mutmaßungen der letzten Zeit, blicke man nun interessiert auf den gemeinsamen Gesprächstermin und hoffe nach wie vor, dass sich auch die CDU mit an den Tisch begebe und sich nicht den Gesprächen eines solch sensiblen Themas verweigere, so die beiden SPD-Vorsitzenden.