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SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier lobt "Münsters starke Stimme in Berlin": MdB Christoph Strässer feiert heute den Sechzigsten

Die große Show? Nein, sie überlässt er den anderen, macht um sich kein besonderes Aufheben. Dabei darf Christoph Strässer, MdB aus Münster, auf so manchen Erfolg richtig stolz sein. Heute ist für ihn ein weiterer Ehrentag: er feiert den Sechzigsten, Seite an Seite mit Gattin Juliane Brüggemann, mit Freunden, Bekannten, Gästen aus der Stadtgesellschaft. Herzlichen Glückwunsch.

 

Die große Show? Nein, sie überlässt er den anderen, macht um sich kein besonderes Aufheben. Dabei darf Christoph Strässer, MdB aus Münster, auf so manchen Erfolg richtig stolz sein. Heute ist für ihn ein weiterer Ehrentag: er feiert den Sechzigsten, Seite an Seite mit Gattin Juliane Brüggemann, mit Freunden, Bekannten, Gästen aus der Stadtgesellschaft. Herzlichen Glückwunsch.

 

Strässer war?s beispielsweise, der 2002 von den Bürgern direkt in den Bundestag gewählt wurde ? seinerzeit eine mittlere Sensation, bedenkt man, dass die Westfalen-Metropole bis dahin als Hochburg der CDU firmierte. Drei Jahre später wiederholte der Sozialdemokrat den Coup, konnte dabei das Stimmenergebnis gegen den bundesweiten Trend sogar noch weiter ausbauen. Und bei dem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen anno 2004 mit OB Dr. Berthold Tillmann um die Spitzenposition im Rathaus gelang dem Amtsinhaber erst im zweiten Anlauf gegen den Herausforderer Strässer der Sieg.

 

Macht der Argumente

 

Was ihn, den Abgeordneten, auszeichnet? Er ist ein Politiker mit klaren Grundsätzen, klaren Ansichten - beharrlich, zielstrebig, einsatzfreudig. Jemand, der durch seine ehrliche, gradlinige Art besticht, dabei - siehe oben - keine Selbstinszenierung braucht, sondern einfach auf die Macht der Argumente setzt. Eigenschaften, die beim Publikum ankommen.

 

Innerhalb seiner Partei zählt der Jurist zum linken Flügel, hütet sich aber davor, zu polarisieren. Bei den Genossen gilt er zugleich als ?Mann des Ausgleichs?, der in Konfliktsituationen klug zu vermitteln weiß. Nicht von ungefähr stand der Sympathieträger von 1993 bis 2007 an der Spitze des hiesigen Unterbezirks. Geführt hat er ihn mit Überzeugungskraft einerseits, Fingerspitzengefühl andererseits.

 

Wechsel mit der Brechstange

 

Dabei waren die Sozis nicht von Anbeginn die Plattform des gesellschaftlichen Engagements. Seit den wilden Sechzigern politisch interessiert, arbeitete der gebürtige Velberter zunächst bei den Jungdemokraten mit, wurde 1977 deren Vorsitzender, gehörte bis 1982 dem FDP-Bundesvorstand an ? und kandidierte in Herne für den Landtag. Der Bruch geschah, als die Liberalen Anfang der Achtziger den Sturz des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt betrieben und mit der Union das neue Regierungsbündnis schmiedeten.

 

Den in Brechstangen-Manier vollzogenen Schwenk mochte Strässer nicht nachvollziehen ? er schmiss hin, trat aus, verzichtete auf die angebotene Karriere. "Meine Ideen und Ideale waren mir wichtiger als Posten" ¬ eines der bis heute gültigen Lebensprinzipien. 1984 erfolgte dann der Wechsel zur SPD.

 

Aktivposten

 

Bei der ? sowohl lokal als auch republikweit - zählt der Jubilar zu den Aktivposten. Im Berliner Parlament erwarb er sich Ansehen im Rechtsausschuss sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, fungiert darüber hinaus als Sprecher der zugehörigen Arbeitsgruppe der SPD-Fraktion.

 

Das erste Glückwunschschreiben hat ihn bereits erreicht ? verfasst von einem prominenten Absender. ?Danke für die gute, erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch und vor allem in der Menschenrechtspolitik?, heißt es u.a. in jenem Brief, den ihm Dr. Frank Walter Steinmeier, der Bundesaußenminister und SPD-Kanzlerkandidat, jetzt zusandte. ?Münster hat mit Dir eine starke Stimme in Berlin. Ich bin sicher: Das wird so bleiben!? Die Anspielung darauf, dass Strässer im September den örtlichen Wahlkreis erneut gewinnen will.

 

Wolfgang Halberscheidt, echo-muenster.de