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SPD hilft Erich-Klausener-Schule

Für den Bau einer neuen Sporthalle an der Erich-Klausener-Realschule setzen sich Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer und die SPD-Ratsfraktion ein. Bei einem Besuch der Schule wurde der große Handlungsbedarf überdeutlich. Finanziert werden kann der Neubau nach Auffassung der Sozialdemokraten aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Für den Bau einer neuen Sporthalle an der Erich-Klausener-Realschule setzen sich Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer und die SPD-Ratsfraktion ein. Bei einem Besuch der Schule wurde der große Handlungsbedarf überdeutlich. Finanziert werden kann der Neubau nach Auffassung der Sozialdemokraten aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

 

Bereits im Jahr 2005 hatte die Erich-Klausener-Realschule die Verwaltung auf die schlechten Verhältnisse des Sportunterrichts aufmerksam gemacht und einen Antrag auf Erweiterung ihrer Sporthalle gestellt. ?Leider haben wir aber bis heute keine Rückmeldung von der Verwaltung auf unseren Antrag erhalten?, so die Schulleiterin Claudia Schöppner zu Wolfgang Heuer und SPD-Ratsvertretern, die sich jetzt vor Ort ein Bild von der Situation verschafften. Dabei betonte Claudia Schöppner, dass es bei einem Neubau der Sporthalle nicht um Wunschdenken der Schule gehe, sondern um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler und die Sicherung des Schulsports.

 

Die Erich-Klausener-Schule ist mit 560 Schülerinnen und Schülern die größte dreizügige Realschule Münsters mit seit Jahren konstanten Schülerzahlen. Für diese Schülerinnen und Schüler steht derzeit lediglich eine Einfachsporthalle aus dem Jahr 1963 zur Verfügung, die seit Jahren große Mängel in der Belüftung und Isolierung sowie dem Zustand der Waschräume und Toiletten aufweist. ?Diese Sporthalle ist nicht nur sehr alt, sondern sie deckt auch bei weitem nicht den Bedarf an Hallenzeiten für den Sportunterricht, für die Arbeitsgemeinschaften und Übermittagsangebote ab?, erklärte Schulleiterin Schöppner den sozialdemokratischen Gästen. So muss die Erich-Klausener-Schule schon seit Jahren auf andere Sporthallen ausweichen: Um den Sportunterricht einigermaßen zu gewährleisten, müssen die Schüler bis zurr Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Josefschule sowie die Sentruper Höhe laufen. In den Jahrgängen 9 und 10 muss trotz allem der Sportunterricht wegen der mangelnden Hallenzeiten bereits seit einiger Zeit gekürzt und im Übermittagsbereich auf weitere Sportangebote verzichtet werden.

 

Durch die Nutzung der verschiedenen Hallen müssen die Schüler zum Teil sehr weite Wege zurücklegen und dabei große Verkehrsstraßen wie die Weseler Straße und den Kardinal-von-Galen-Ring überqueren. Dieser heutige Zustand, darin waren sich Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer, Gabriele Kubig-Steltig, sportpolitische Sprecherin, und Dr. Michael Jung, schulpolitischer Sprecher der SPD beim Ortstermin einig, verkürzt nicht nur die Unterrichtszeit, sondern bedeutet auch ein großes Sicherheitsrisiko für die Schüler.

 

Die Voraussetzungen für eine neue Sporthalle sind an der Erich-Klausener-Realschule gegeben, da sie über zwei Schulhöfe verfügt. So ist auf dem Schulhof, wo jetzt die kleine Einfachsporthalle steht, der Bau einer neuen Zwei- oder Dreifachsporthalle aus Sicht der SPD möglich. ?Da die jetzige Schulsporthalle zum einen stark sanierungsbedürftig ist und auch für viele Sportarten gar nicht genutzt werden kann, unterstütze ich den Bau einer neuen Sporthalle für die Klausener-Schule. An einem derart zentral gelegenen Ort kann eine moderne Halle von vielen weiteren Vereinen und auch dem Hochschulsport genutzt werden?, erklärt Wolfgang Heuer. Im Rahmen des Konjunkturprogramms des Bundes könne jetzt auch die Finanzierung dieser sinnvollen Maßnahme sichergestellt werden.

 

Fotounterzeile: OB-Kandidat Wolfgang Heuer (3. v. l.) und Vertreter der SPD-Ratsfraktion ließen sich von Schulleiterin Claudia Schöppner (l.) und Hausmeister Rainer Bitter (2. v. l.) die Sporthalle aus dem Jahr 1963 zeigen.