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SPD-Gewerkschafter fordern gleichen Wettbewerb im Postbereich

Der Unterbezirksvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Münster sieht mit Sorge, wie sich angesichts der Liberalisierung des Postsektors die Entwicklung zu Niedriglöhnen fortsetzt. Zwar ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich zu begrüßen, jedoch würden mehr Arbeitsplätze vernichtet als neu geschaffen.

Der Unterbezirksvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Münster sieht mit Sorge, wie sich angesichts der Liberalisierung des Postsektors die Entwicklung zu Niedriglöhnen fortsetzt. Zwar ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich zu begrüßen, jedoch würden mehr Arbeitsplätze vernichtet als neu geschaffen.

 

Phänomene wie Lohndumping und ungeschützte Arbeitsverhältnisse machen einen fairen Wettbewerb zwischen der Post und Privatanbietern unmöglich.

Die Unterbezirksvorsitzende der AfA, Ulrike Czerny- Domnick, wies mit Blick auf den zurückliegenden Internationalen Frauentag auf den hohen

Frauenanteil im Postdienstmarkt hin. Weiterhin erklärte sie im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über ein familienfreundlicheres Deutschland:

?Es gehe nicht an, dass es immer noch Branchen gibt, die ihren Mitarbeiterinnen Stundenlöhne weit unter dem geforderten Mindestlohn von 7,50 Euro zumuten. Schlecht bezahlte Arbeit ist oft Frauenarbeit?.

Im Einklang mit einer Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di appellieren die SPD-Gewerkschafter an die Kunden der Postdienstleister, darauf zu achten, dass der jeweilige Postdienstleister sozialversicherungspflichtige und tariflich geschützte Arbeitsplätze anbietet.