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SPD gegen Windkraft-Konzentrationszonen

Mit der SPD wird es keine Windkraft-Konzentrationszonen geben. So lautet das Fazit der SPD-Ratsherren Ludger Steinmann und Thomas Fastermann nach der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger und Fachbehörden. Die Verwaltung hatte auf der Grundlage von Windkraft-Potenzialen fünfzehn Zonen für die Konzentration von Windenergieanlagen erarbeitet. Diese wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wurden Fachbehörden wie die Denkmal-Abteilung des Landschaftsverbandes beteiligt. Das Ergebnis: viele Zonen wurden gestrichen oder verkleinert. Umweltpolitiker Ludger Steinmann sieht damit das eigentliche Ziel in weiter Ferne: "Mit dem Flächennutzungsplan sollten die erneuerbaren Energien gestärkt und mehr Windkraft ermöglicht werden. Mit zum Teil widersprüchlichen Begründungen wurde Standort um Standort verworfen."

Mit der SPD wird es keine Windkraft-Konzentrationszonen geben. So lautet das Fazit der SPD-Ratsherren Ludger Steinmann und Thomas Fastermann nach der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger und Fachbehörden. Die Verwaltung hatte auf der Grundlage von Windkraft-Potenzialen fünfzehn Zonen für die Konzentration von Windenergieanlagen erarbeitet. Diese wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wurden Fachbehörden wie die Denkmal-Abteilung des Landschaftsverbandes beteiligt.

 

Das Ergebnis: viele Zonen wurden gestrichen oder verkleinert. Umweltpolitiker Ludger Steinmann sieht damit das eigentliche Ziel in weiter Ferne: "Mit dem Flächennutzungsplan sollten die erneuerbaren Energien gestärkt und mehr Windkraft ermöglicht werden. Mit zum Teil widersprüchlichen Begründungen wurde Standort um Standort verworfen." Ein echter Wille für mehr Windenergie sei so nicht zu erkennen, erklärt Steinmann.

 

Die SPD sieht mit dem jetzigen Entwurf zudem die Rechtssicherheit gefährdet, wie der Planungspolitiker Thomas Fastermann erläutert: "Es ist gut möglich, dass ein Grundstücksbesitzer oder Windbauer den Flächennutzungsplan beklagt, weil er nicht substanziell Raum für die Windenergie lässt. Wenn das passiert, stehen wir vor einem energiepolitischen Scherbenhaufen." Es sei darum an der Zeit, die Reißleine zu ziehen und das Planungsverfahren zu beenden, so Fastermann. "Der bürokratische Aufwand für den Flächennutzungsplan ist nicht mehr gerechtfertigt", erklärt der SPD-Politiker. Damit gelte wieder der Grundsatz, dass jede Windkraftanlage im Einzelfall auf Verträglichkeit für Mensch und Umwelt per Baugenehmigung überprüft werde.

 

Fastermann: "Wir werden keine Beschäftigungstherapie für das Stadtplanungsamt unterstützen, die niemandem nützt - weder der Umwelt, noch den Anwohnern, noch den künftigen Windbauern."