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SPD: Friedensstadt Münster soll Flagge zeigen

Die SPD will mit einer Ratsinitiative das Friedensprofil Münsters schärfen. Zur nächsten Sitzung des Stadtrates am 24. Oktober bringen die Sozialdemokraten deshalb einen Antrag ein, mit dem der Beitritt der Stadt Münster zum internationalen Zusammenschluss "Mayors for peace ? Bürgermeister für den Frieden" beschlossen werden soll.

Beitritt zu "Mayors for peace"

 

Die SPD will mit einer Ratsinitiative das Friedensprofil Münsters schärfen. Zur nächsten Sitzung des Stadtrates am 24. Oktober bringen die Sozialdemokraten deshalb einen Antrag ein, mit dem der Beitritt der Stadt Münster zum internationalen Zusammenschluss "Mayors for peace ? Bürgermeister für den Frieden" beschlossen werden soll. "Wir wollen, dass Münster als Stadt des Friedens Flagge zeigt. Wir verstehen einen Beitritt als politisches Signal für die Abschaffung der Atomwaffen", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heuer.

 

Münsters Wahrnehmung im In- und Ausland ist nach Ansicht der SPD stark durch das Bild des "Westfälischen Friedens" geprägt. Hieraus ergäbe sich eine besondere Verantwortung und auch Chance der Stadt zur Unterstützung und Weiterentwicklung friedenssichernder Aktivitäten, so Wolfgang Heuer. Als Kommune, die den Titel "Friedensstadt" führt, sei ein Beitritt Münsters deshalb "überfällig".

 

Die "Mayors for Peace" sind ein internationaler Verbund von derzeit mehr als 1.700 Städten aus 129 Ländern. Sitz der Organisation ist die Stadt Hiroshima. Acht Städte teilen sich die Geschäftsführung, Präsident ist der Bürgermeister von Hiroshima. Die Mitgliedsstädte sprechen sich für die Abschaffung der Nuklearwaffen aus und betonen ihre Verantwortung im Kampf gegen Hunger, Flüchtlingselend und die Verletzung der Menschenrechte.

 

Der Termin für die SPD-Initiative ist sorgfältig überlegt. Wolfgang Heuer: "Derzeit findet die hochkarätige Veranstaltungswoche zum "Westfälischen Frieden" statt. Einen besseren Zeitpunkt für die mit dem Beitritt verbundene Botschaft gibt es wohl kaum."

 

Der SPD-Fraktionschef hofft auf die Zustimmung der anderen Fraktionen: "Durch den Beitritt bekunden Stadt und Oberbürgermeister ihre Solidarität mit den anderen Städten auf der ganzen Welt in dem Bestreben, die ?Vision 2020? Wirklichkeit werden zu lassen ? die Vision einer atomwaffenfreien Welt bis zum Jahr 2020."