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SPD-Frauen gefällt der Vorstoß der Frauen-Union

„Daumen hoch für den Vorstoß der Frauen-Union. Die Repräsentanz von Frauen ist eine Frage der Demokratie“ kommentiert Doris Feldmann für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen den Antrag der CDU-Frauen zur Einführung einer bundesweit verbindlichen Frauen-Quote bei Parteiämtern....

Auch Tanja Andor, Frauenbeauftrage der SPD Münster, hofft, dass der Antrag beim Parteitag angenommen wird: „Die Vorgabe, dass mindestens 33 Prozent Frauen der CDU beteiligt sein sollen, ist vergleichsweise bescheiden, aber hundert Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ein längst notwendiger Schritt in die richtige Richtung.“

Bereits 1988 führte die SPD bei einem Bundesparteitag in Münster eine verpflichtende Frauenquote ein – sie ist nach Überzeugung der beiden Sozialdemokratinnen „erfolgreich und leider auch nach 30 Jahren noch notwendig.“ In dieser Wahlperiode hat die SPD in Münster mehr weibliche als männliche Ratsmitglieder. Auch die Ausschüsse und Gremien besetzt die SPD paritätisch. Bei der CDU sind unter den 25 Ratsmitgliedern aktuell nur fünf Frauen.

Auch die Mandatsverteilung für den neuen thüringischen Landtag macht die bisher unzureichende Repräsentanz von Frauen in der CDU, FDP und der AfD deutlich: Linke 29 (davon 14 Frauen), CDU 21 (2 Frauen) , AfD 22 (4 Frauen), SPD 8 (4 Frauen), Grüne 5 (3 Frauen), FDP 5 (2 Frauen). Thüringen ist das zweite Bundesland das ein Paritätsgesetz beschlossen hat, gegen die Stimmen der CDU und AfD. Das neue Gesetz schreibt vor, dass Listenplätze aller Parteien zu Landtagswahlen künftig abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt werden müssen, allerdings gilt das Gesetz erst ab der nächsten Landtagswahl.

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)