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SPD-Frauen fordern: Gender Budgeting konsequent umsetzen

?Der Sparvorschlag auf Kosten des Gender Budgetings bedeutet einen drastischen Rückschritt in Sachen Gleichstellungspolitik, den wir nicht mittragen werden? - Anneka Beck, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), spricht aus, worin sich die SPD-Frauen in Münster einig sind: Dem Verwaltungsvorschlag, auf die Darstellung von Gender-Informationen im Haushalt zu verzichten und auf diese Weise ab 2014 jährlich 31.425 Euro einzusparen, werden sie nicht zustimmen.

SPD-Frauen fordern: Gender Budgeting konsequent umsetzen!

 

?Der Sparvorschlag auf Kosten des Gender Budgetings bedeutet einen drastischen Rückschritt in Sachen Gleichstellungspolitik, den wir nicht mittragen werden? - Anneka Beck, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), spricht aus, worin sich die SPD-Frauen in Münster einig sind: Dem Verwaltungsvorschlag, auf die Darstellung von Gender-Informationen im Haushalt zu verzichten und auf diese Weise ab 2014 jährlich 31.425 Euro einzusparen, werden sie nicht zustimmen.

 

Auf Anregung der SPD-Fraktion hat sich der Rat der Stadt Münster im Jahr 2007 einstimmig für die Einführung des Gender Budgeting und damit für eine geschlechtergerechte Haushaltspolitik ausgesprochen. Mit dem Haushalt 2013 sollen erste Daten geliefert werden. Nun will die Verwaltung ausgerechnet diesen Beschluss wieder rückgängig machen. Anne Schulze Wintzler, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat, begründet die ablehnende Haltung der SPD-Frauen: ?Eine Haushaltspolitik, die die Auswirkungen der Finanzströme auf Frauen und Männer berücksichtigt, ist sowohl aus gleichstellungspolitischer als auch aus finanzpolitischer Sicht wichtig.?

 

Mit dem Konzept des Gender Budgeting werden die Kenntnisse über die Wirkungen von Verwaltungshandeln erweitert. Das Konzept kann somit helfen, Fehlleitungen öffentlicher Mittel zu vermeiden und trägt zur sparsamen Haushaltsführung bei. ?Wir wollen, dass Münster für Frauen und Männer in gleichem Maße lebenswert ist. Deshalb werden wir auch weiterhin für die Chancengleichheit bei der städtischen Ressourcenverteilung eintreten und fordern eine konsequente Umsetzung des Gender Budgeting?, sind sich Beck und Schulze Wintzler einig.