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SPD-Fraktion nimmt Situation homo- und transsexueller Geflüchteter in den Blick

?Die unterschiedlichsten Gründe haben Menschen veranlasst, ihre Heimat zu verlassen und zu flüchten, und alle verdienen es, dass wir uns ihrer speziellen Situation angemessen annehmen,? erklärt Ratsfrau Petra Seyfferth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster. ?Unter den Geflüchteten befinden sich auch Menschen mit dem Asylgrund ?sexuelle und geschlechtliche Identität?, deren Situation in den Herkunftsstaaten auch ohne jeden Bürgerkrieg schon prekär ist,? ergänzt Ratsfrau Anne Schulze Wintzler, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion: ?Hier sehen wir gute Möglichkeiten, durch das in Münster vielfältig vorhandene Beratungsangebot der entsprechenden Vereine wie KCM, Track und Livas, Unterstützungsleistungen sicherstellen zu können.?

?Die unterschiedlichsten Gründe haben Menschen veranlasst, ihre Heimat zu verlassen und zu flüchten, und alle verdienen es, dass wir uns ihrer speziellen Situation angemessen annehmen,? erklärt Ratsfrau Petra Seyfferth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster. ?Unter den Geflüchteten befinden sich auch Menschen mit dem Asylgrund ?sexuelle und geschlechtliche Identität?, deren Situation in den Herkunftsstaaten auch ohne jeden Bürgerkrieg schon prekär ist,? ergänzt Ratsfrau Anne Schulze Wintzler, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion: ?Hier sehen wir gute Möglichkeiten, durch das in Münster vielfältig vorhandene Beratungsangebot der entsprechenden Vereine wie KCM, Track und Livas, Unterstützungsleistungen sicherstellen zu können.?

 

Nachdem die SPD-Fraktion am 26. August 2015 im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung schon einen entsprechenden Antrag eingebracht hatte und sich auch die Ratsgruppe Piraten/ÖDP des Themas in einem Ratsantrag angenommen hatten, informierte nun die Fachverwaltung den Ausschuss im Rahmen einer Berichtsvorlage über das entsprechende Beratungsangebot.

 

?Wir sind froh, dass die Verwaltung in Gesprächen mit den Vereinen und durch Sensibilisierungsgespräche mit den SozialarbeiterInnen hier erste Schritte unternommen hat. Uns geht es jetzt darum, diese Maßnahmen zu systematisieren und zu verstetigen,? begründet Schulze Wintzler eine entsprechende Initiative ihrer Fraktion.

 

Nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion sollen die Mitarbeiter*innen der Unterkünfte durch externe Fachkräfte geschult werden, damit den speziellen Fragestellungen des Asylgrundes ?sexuelle und geschlechtliche Identität? kulturspezifisch begegnet werden kann. ?Wir schlagen auch vor, jedem neu nach Münster gekommenen geflüchteten Menschen Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen, das als einer unter vielen anderen Punkte auch die Beratungsleistungen für homo- und transsexuelle Menschen bereit stellt. Informationsmaterial zur Frage der geschlechtlichen und sexuellen Identität muss niedrigschwellig und sensibel zugänglich gemacht werden. Mit unserem Vorschlag zeigen wir auch, welchen guten Umgang wir in Münster mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt pflegen,? unterstreicht Seyfferth den Nutzen der Initiative.