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Kinder, Jugend und Familie News

SPD fordert Stärkung des Rechts auf demokratische Teilhabe junger Menschen

„Ein Blick auf das politische Interesse der 12- bis 25-Jährigen zeigt deutlich: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene interessieren sich nicht nur für das politische Geschehen, sondern finden es auch wichtig, sich selbst politisch zu engagieren. Hier müssen wir ihnen Gestaltungsräume eröffnen und endlich die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre angehen“, reagiert SPD-Ratsfrau Katharina Köhnke auf die Befunde der aktuellen Shell-Jugendstudie.

Bereits im Mai hatte ihre Fraktion eine entsprechende Resolution eingebracht und eine Stärkung des Rechts auf demokratische Teilhabe junger Menschen durch Absenkung des aktiven Wahlalters ab 16 Jahren gefordert. „Die Themen junger Menschen brauchen mehr Raum in politischen Debatten und Entscheidungsprozessen. Statt ihr Engagement immer nur zu loben, müssen wir ihnen das Wahlrecht ab 16 Jahren ermöglichen, damit sie ihre Ideen wirklich einbringen und aktiv in demokratischen Prozessen mitwirken können“, erläutert Köhnke die Initiative ihrer Fraktion. So gingen seit Monaten in Münster regelmäßig mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz auf die Straße und machten jeden Freitag aufs Neue deutlich, dass Jugendliche politische Verantwortung übernehmen wollen. „Eine Teilnahme an vielen Wahlen, wie bei der diesjährigen Europawahl, bleibt ihnen jedoch bislang verwehrt. Das möchten wir ändern“, so die SPD-Politikerin. Durch die Teilnahme an einer Wahl können sich Jugendliche unmittelbar mit dem demokratischen Wahlsystem und der Vielfalt von demokratischen Prozessen auseinandersetzen. „Das Recht auf demokratische Teilhabe junger Menschen muss daher unbedingt gestärkt werden!“, so Köhnke. 

Ratsfrau Katharina Köhnke