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SPD: Fairtrade-Stadt ist ein lohnenswertes Ziel

"Die Bewerbung der Stadt Münster um den Titel ?Fairtrade-Stadt? begrüßen wir ausdrücklich", kommentiert SPD-Ratsfrau Anne Schulze Wintzler die gestrige Unterzeichnung des Schreibens an das Büro der Fairtrade-Kampagne. Die vielfältigen Aktivitäten zum fairen Handel, die es schon seit Jahren in Münster gibt, könnten durch diese Bewerbung deutlich befördert und verstetigt werden.

"Die Bewerbung der Stadt Münster um den Titel ?Fairtrade-Stadt? begrüßen wir ausdrücklich", kommentiert SPD-Ratsfrau Anne Schulze Wintzler die gestrige Unterzeichnung des Schreibens an das Büro der Fairtrade-Kampagne. Die vielfältigen Aktivitäten zum fairen Handel, die es schon seit Jahren in Münster gibt, könnten durch diese Bewerbung deutlich befördert und verstetigt werden, so die SPD-Politikerin.

 

Der Titel einer Fairtrade-Stadt wird verliehen im Rahmen der gleichnamigen Kampagne des Vereins Transfair e.V. mit dem Ziel, in den jeweiligen Städten die Akteure aus Handel, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen zu bringen. Um den Titel zu erhalten, sind bestimmte Kriterien zu erfüllen. So müssen Aktivitäten zum fairen Handel vor Ort zentral koordiniert werden und mindestens 39 Einzelhandelsgeschäfte und 20 Cafés und Restaurants Produkte aus fairem Handel im Sortiment haben, verdeutlicht Schulze Wintzler. Auch die Stadt sei gehalten, in ihren Einrichtungen, z.B. in den Schulen auf das richtige Siegel am Produkt zu achten. Seit dem Herbst werde auch in den Ratssitzungen fair gehandelter Tee und Kaffee zur Stärkung der Ratsmitglieder angeboten. "So können wir auch dort den fairen Handel genußvoll unterstützen", so die SPD-Ratsfrau.

 

Der faire Handel hat das Ziel, vor allem Kleinbauern in Entwicklungsländern einen gerechten Lohn zu zahlen und damit die Existenz der Bauern zu sichern. Zugleich müssen Arbeitsschutzrichtlinien und umweltverträgliche Anbausysteme eingehalten werden. Dabei ist Kinderarbeit verboten. Erkennen kann man die fairen Produkte an bestimmten Siegeln und Logos wie beispielsweise "TransFair", "gepa" oder "Dritte-Welt-Partner".