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SPD: Digitale Ausstattung von Schulen ist Aufgabe der Stadt

„Die Anschaffung von digitalen Endgeräten ist keine Aufgabe von Eltern, sondern der Schulträgerin, also der Stadt“, macht Mathias Kersting, SPD-Fraktionsvorsitzender, deutlich. Bund und Land stellten hierfür lediglich Fördermittel zur Verfügung, mit denen aber keine flächendeckende Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler in Münster gewährleistet werden könne. Somit verbleibe der schwarze Peter bei den Eltern. „Das ist keinesfalls gerecht und kann und darf nicht unser Ansinnen als Stadt sein. Wir müssen daher auch als Stadt bereit sein, mehr Geld zu investieren“, so Kersting. Die SPD-Fraktion hatte entsprechende Forderungen bereits in der ersten Homeschooling-Phase aufgebracht. „Die bisher im Rahmen des Digitalpakts II angeschafften 4.250 iPads, die als Leihgeräte zur Verfügung gestellt werden sollen, sind doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und decken den Bedarf noch lange nicht. Stattdessen zahlen Eltern entweder ein Schulgeld für die Anschaffung digitaler Endgeräte, wie zuletzt am Geschwister-Scholl-Gymnasium, oder sind mit der digitalen Ausstattung für den Distanzunterricht ihrer Kinder auf sich allein gestellt“, macht Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, deutlich.

"Wir müssen sicherstellen, dass zukünftig alle Schülerinnen und Schüler mithilfe eines digitalen Endgeräts am Unterricht teilnehmen können - ob auf Distanz oder in den Schulen. Dazu braucht es ein durchdachtes Finanzierungs- und Umsetzungskonzept der Stadt. Ein Flickenteppich wie bisher hilft jedenfalls niemandem. Schon gar nicht, wenn er auf dem Rücken der Familien ausgetragen wird", so Kersting und Feldmann. 

Fraktionsvorsitzender Mathias Kersting