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SPD begrüßt neuen Kunstrasenplatz in Gievenbeck und fordert nachhaltiges Konzept für die Sportinfrastruktur

„Das sind natürlich gute Neuigkeiten insbesondere für alle Sportbegeisterten im Westen unserer Stadt. Nichtsdestotrotz braucht es dringend ein nachhaltiges Konzept für die Infrastruktur für den Sport statt bloßer punktueller Verbesserungen“, kommentiert SPD-Sportpolitiker Philipp Hagemann den angekündigten Baubeginn eines zweiten Kunstrasenplatzes für den 1. FC Gievenbeck im lokalen Sportpark.

Darauf habe die SPD-Fraktion bereits in der Vergangenheit nicht nur mit eigenen Antragsinitiativen aufmerksam gemacht, sondern sich auch wiederholt für die Erweiterung der städtischen Kunstrasenplätze eingesetzt. So habe man, entgegen der Darstellung der CDU, beispielsweise erst im Mai d. J. dem Bau eines Kunstrasen- und eines Naturrasenspielfeldes auf der Sportanlage Hensenstraße zugestimmt. „Die Bedeutung von Kunstrasenplätzen für den Münsteraner Sport ist unumstritten. Zur Wahrheit gehört aber auch: Wir müssen für alle Bürgerinnen und Bürger Münsters ein breites und umfassendes Angebot bereitstellen und langfristig sichern, einschließlich Flächen für vereinsungebundenen Sport“, erläutert Hagemann. 

Besonders deutlich zeige sich das bisherige Versäumnis im Bereich der Sportflächenplanungen u. a. in Gievenbeck. „Hier muss endlich etwas passieren!“, fordern Doris Feldmann, SPD-Ratsfrau für Gievenbeck, und Beate Kretzschmar, SPD-Fraktionsvorsitzende der BV West. „Gievenbeck ist ein junger Stadtteil, der in den letzten Jahren stetig gewachsen ist und der in den nächsten Jahren noch einmal deutlich an Wohnraum dazugewinnen wird. Hier brauchen wir dringend eine vernünftige Sportflächeninfrastruktur – insbesondere für Kinder und Jugendliche“, so Feldmann weiter. Bereits im Zuge des Bürgerbeteiligungsverfahren zur Leitbildentwicklung für das Oxford-Areal sei verstärkt der Wunsch nach mehr Sportplätze geäußert worden. „Dennoch sind Vereine am Ende leer ausgegangen. Wir haben daher mehrmals den Bau von Sportplätzen auf dem Areal beantragt, um diese misslungene Bürgerbeteiligung zu retten- leider vergeblich“, ergänzt Kretzschmar. „Hier müssen wir endlich aktiv werden und ausreichend Sportmöglichkeiten im Stadtteil schaffen. Dazu braucht es ein ausgereiftes Konzept für die Sportinfrastruktur“, machen die SPD-Politiker*innen abschließend deutlich.

SPD-Sportpolitiker Philipp Hagemann

Doris Feldmann (links), SPD-Ratsfrau für Gievenbeck, und Beate Kretzschmar (rechts), SPD-Fraktionsvorsitzende der BV West