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SPD begrüßt CDU-Kehrtwende bei Guttermann-Gelände - Dank an Bewohner und Kaufleute des Stadtviertels

?Einzelhandel auf dem Guttermann-Gelände darf keine die Geschäftsstruktur gefährdende Konkurrenz für die Warendorfer Straße sein?, bekräftigt SPD-Planungsexperte Kurt Pölling die bisherige Haltung der SPD gegen die Ansiedlung eines übermächtigen Discounters. Die CDU habe ?spät, aber nicht zu spät die Kurve bekommen und ihre Pläne für einen Lidl-Markt aufgegeben?, freut sich Pölling.

?Einzelhandel auf dem Guttermann-Gelände darf keine die Geschäftsstruktur gefährdende Konkurrenz für die Warendorfer Straße sein?, bekräftigt SPD-Planungsexperte Kurt Pölling die bisherige Haltung der SPD gegen die Ansiedlung eines übermächtigen Discounters. Die CDU habe ?spät, aber nicht zu spät die Kurve bekommen und ihre Pläne für einen Lidl-Markt aufgegeben?, freut sich Pölling. Dass die bevorstehenden Wahlen eine wichtige Rolle bei der schwarz-gelben Kehrtwende gespielt haben dürften, sei politisch jedoch ein interessanter Vorgang.

 

Inhaltlich verweist Pölling mit seinem Ratskollegen Karsten Rahn auf das neue Einzelhandelskonzept für Münster. Dort wird die Bewahrung der wohnungsnahen und vielfältigen Grundversorgung an der Warendorfer Straße festgeschrieben. Gerade für ältere Menschen sei die wohnungsnahe Versorgung immer wichtiger. ?In den überwiegend inhabergeführten Geschäften an der Warendorfer Straße trifft man sich nicht nur zum Einkaufen. Dort gibt es Gespräche und Kommunikationsmöglichkeiten, was ein Großdiscounter nicht bieten kann?, verdeutlicht Karsten Rahn, Ratsherr für Mauritz-Erpho.

 

Die Bewohner des Stadtviertels und die Geschäftsleute an der Warendorfer Straße können nach Auffassung der SPD nun aufatmen. Mit dem Meinungswandel der CDU/FDP sei die Hauruck-Planung ?ins Abseits geraten?. Zu diesem Ergebnis haben nach Auffassung Pöllings und Rahn vor allem der Einsatz der Kaufleute an der Warendorfer Straße und der Bürger des Stadtteils beigetragen. Jetzt haben die SPD-Ratsvertreter den Kaufleuten ihre Unterstützung zugesagt, um die Zertifizierung der Geschäfte als ?Inhabergeführte Geschäfte? zu erreichen.

 

Das Aus für den Großdiscounter sollte nach SPD-Auffassung zudem genutzt werden, nun einmal grundsätzlich über die städtebaulich unzureichende Situation im Einmündungsbereich Schifffahrter Damm/Warendorfer Straße nachzudenken. Hier könnte qualitätsvolle Architektur einen Befreiungsschlag für eines der münsterschen Osttore bringen, so Karsten Rahn. Dafür könnten dann sicherlich auch andere Investoren mit neuen Nutzungen gewonnen werden.