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"Spahn heizt die Stimmung an und bewirkt Spaltung"

Empört reagiert Münsters SPD auf Forderungen des münsterländischen CDU -Bundestagsabgeordneten Jens Spahn, der angesichts der Entwicklungen in der Türkei die doppelte Staatsbürgerschaft in Frage stellt und in Deutschland lebende Türken auffordert, sich zu entscheiden, welchem Staat ihre Loyalität gelte. "Mit diesen Äußerungen heizt Spahn nur die Stimmung an und bewirkt eine Spaltung zwischen den in Deutschland lebenden Menschen. Ein sachlicher Beitrag zur Debatte ist das nicht", erklärt der Vorsitzende und Bundestagskandidat der SPD Münster, Robert von Olberg.

Empört reagiert Münsters SPD auf Forderungen des münsterländischen CDU -Bundestagsabgeordneten Jens Spahn, der angesichts der Entwicklungen in der Türkei die doppelte Staatsbürgerschaft in Frage stellt und in Deutschland lebende Türken auffordert, sich zu entscheiden, welchem Staat ihre Loyalität gelte. "Mit diesen Äußerungen heizt Spahn nur die Stimmung an und bewirkt eine Spaltung zwischen den in Deutschland lebenden Menschen. Ein sachlicher Beitrag zur Debatte ist das nicht", erklärt der Vorsitzende und Bundestagskandidat der SPD Münster, Robert von Olberg.

 

Auch der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer kritisiert Spahns Forderungen: "Es ist gut, dass wir im Bundestag die doppelte Staatsbürgerschaft ermöglicht haben. Sie ist ein Beitrag zur Integration. Zwischen angeblichen einheitlichen nationalen Identitäten zu unterscheiden, zwischen denen man sich entscheiden müsse, ist keine zeitgemäße Politik in Fragen der Staatsbürgerschaft."

 

Strässer und von Olberg betonen: "Es geht im Rechtsstaat nicht um Identitäten oder Loyalitäten, sondern darum, ob man sich an Recht und Gesetze hält und diese gegen Angriffe verteidigt. Das ist der Schlüssel zu einem gelingenden Zusammenleben auch unterschiedlicher Nationalitäten." Weiter erklären sie: "Man kann nur hoffen, dass diese Positionen von Herrn Spahn in der CDU nicht mehrheitsfähig sind."

 

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Der Namensartikel von Jens Spahn aus dem Tagesspiegel (29.07.) kann hier unter www.tagesspiegel.de abgerufen werden.