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News

?Raus aus der Niedriglohnfalle?

?Wir bekämpfen den Wildwuchs bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Wir sorgen dafür, dass Menschen in jedem Beschäftigungsverhältnis sowohl ihren Lebensunterhalt, als auch ihre Altersversorgung sichern können?, so Ratsfrau Gaby Kubig-Steltig, personalpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. So seien aktuell bei der Stadt Münster über 1.000 Mitarbeiter*innen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt, hiervon über 70 % weiblich Beschäftigte. Schwerpunkte sind dabei Offene Ganztagsschulen (OGS), weiterführende Schulen, sowie Jugendeinrichtungen.

 

?Diese Arbeitsverhältnisse bieten meist keine berufliche Perspektive und erweisen sich aufgrund des niedrigen Stundenumfangs, der Befristung, sowie der geringen Sozialversicherung als eine dauerhafte Niedriglohnfalle. Auch zementieren sie aufgrund des hohen Frauenanteils geradezu die geschlechtsspezifische Spaltung des Arbeitsmarktes. Abhängigkeit vom Partner und Altersarmut sind die Folgen?, so die Ratsfrau weiter.

 

?Wir bekämpfen den Wildwuchs bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Wir sorgen dafür, dass Menschen in jedem Beschäftigungsverhältnis sowohl ihren Lebensunterhalt, als auch ihre Altersversorgung sichern können?, so Ratsfrau Gaby Kubig-Steltig, personalpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. So seien aktuell bei der Stadt Münster über 1.000 Mitarbeiter*innen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt, hiervon über 70 % weiblich Beschäftigte. Schwerpunkte sind dabei Offene Ganztagsschulen (OGS), weiterführende Schulen, sowie Jugendeinrichtungen.

 

?Diese Arbeitsverhältnisse bieten meist keine berufliche Perspektive und erweisen sich aufgrund des niedrigen Stundenumfangs, der Befristung, sowie der geringen Sozialversicherung als eine dauerhafte Niedriglohnfalle. Auch zementieren sie aufgrund des hohen Frauenanteils geradezu die geschlechtsspezifische Spaltung des Arbeitsmarktes. Abhängigkeit vom Partner und Altersarmut sind die Folgen?, so die Ratsfrau weiter.

 

Aufgrund eines Antrages der SPD-Ratsfraktion Ende letzten Jahres, sieht eine aktuelle Beschlussvorlage der Verwaltung nun eine deutliche Reduzierung der geringfügigen und befristeten Beschäftigungsverhältnisse vor. In einem ersten Schritt sollen ab dem 1. August 2016 im Bereich der OGS die bisherigen Niedrigteilzeitkräfte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zusammengefasst und umgewandelt werden.

 

?Gerade junge Menschen kennen oftmals nur noch Minijobs, Befristungen und Leiharbeit. Es ist unser Ziel, eine sichere und gut bezahlte Arbeit für jeden zu gewährleisten. Die Stadt muss hier Vorbild als Arbeitgeberin sein, angefangen bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Wir werden diese positive Entwicklung auch in den nächsten Jahren mit Nachdruck verfolgen?, so Gaby Kubig-Steltig abschließend.