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News

Protest und Hoffnung in Berg Fidel

275 Protestkarten in drei Tagen: Der Widerstand gegen den Verkauf der WGM-Wohnungen in Berg Fidel durch die schwarz-gelbe Landesregierung zeigt erste Erfolge.

275 Protestkarten gegen WGM-Wohnungsverkauf in drei Tagen

 

Das Bürgerzentrum ?Alte Post? war bis zum letzten Stuhl besetzt, als SPD-Ratsherr Karl-Heinz Winter die Mieter der WGM in Berg Fidel zu einer Informations- und Protestveranstaltung begrüßte. Dabei zeigte er erste Erfolge des Widerstandes gegen den Verkauf der WGM-Wohnungen auf. ?Die Mobilisierung in Berg Fidel und Vennheide ist enorm; es ist das übereinstimmende Ziel, dass die WGM hier Eigentümer bleiben muss?, so Winter.

 

Die Zustimmung der Besucher griff die SPD-Parteivorsitzende und Landtagsabgeordnete Svenja Schulze auf. ?Alle Mieter, die Städte, die Mietervereine, selbst die Immobilienfachleute raten von einem Verkauf ab?, stellte sie fest. Nach ihren Informationen soll kein deutsches Immobilienunternehmen mehr unter den Kaufinteressenten sein. Svenja Schulze dankte allen Mietern in Berg Fidel für die Unterstützung im Kampf gegen den geplanten Verkauf der WGM durch die Landesregierung. Als Zwischenstand begrüßte sie, dass in nur drei Tagen bereits 275 unterschriebene Protestkarten zurückgeschickt worden seien. Die Anregung einer Anwohnerin, die Karten auch mit russischem Text zu verteilen, wird aufgegriffen, die Aktion deshalb verlängert. ?Dann bekommt Ministerpräsident Rüttgers die Protestkarten von mir persönlich auf den Tisch?, versprach Schulze.

 

?Für den Fall, dass die Landesregierung den Protest ignoriert und es zu einem Verkauf kommt, wollen wir gewappnet sein?, erläuterte Wolfgang Heuer, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion seine Aktivitäten. Eine Entwicklung wie in Kinderhaus nach dem Verkauf der dortigen WGM-Wohnungen dürfe sich in Berg Fidel nicht wiederholen. Die SPD habe deshalb einen Ratsantrag gestellt, mit dem die Stadt ihr Wohnungsunternehmen Wohn+Stadtbau beauftragen soll, einen möglichen Ankauf durch die Stadt vorzubereiten, so Wolfgang Heuer. Damit solle gesichert werden, dass die soziale Belange und das Gemeinwohl auch nach einem Verkauf der Wohnungen gewährleistet sind, verdeutlichte der SPD-Fraktionschef.