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News

„Perspektivisch sind mindestens 12 Euro realistisch“ SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) begrüßt Anhebung des Mindestlohns

Der Beschluss der Mindestlohn-Kommission der Bundesregierung hat den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde nun zunächst zum 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro angehoben. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Münster begrüßt, dass die Befürworter einer generellen Erhöhung in Berlin sich durchsetzen konnten. Die vereinbarte Staffelung in vier Schritten, um erst zum Juli übernächsten Jahres auf 10,45 Euro zu kommen, ist aber für die betroffenen Arbeitnehmer*innen suboptimal...

Seit der Einführung eines Mindestlohns ist es zu keinen nennenswerten Beschäftigungsverlusten gekommen. Die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt ist nicht der Höhe des Mindestlohns, sondern den Auswirkungen der Corona-Pandemie geschuldet. Es fließen darum viele Milliarden zur Unterstützung der Wirtschaft, der Bevölkerung und zusätzlich zur konjunkturellen Belebung wurde zum 1. Juli die Mehrwertsteuer gesenkt. Dieses macht eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, höher als nun vereinbart, vertretbar. „Angesicht drohender Altersarmut von Beschäftigten im Mindestlohnbereich, sollte man sich nicht scheuen, ihren Arbeitslohn weiter und perspektivisch auf 12 Euro zu erhöhen“, sagt Peter Jehkul, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Münster.

Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Münster