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Parteien sagen Ja zur Gesamtschule

Nicht nur die Eltern vieler Schulkinder, auch die Politiker des Rates wünschen sich eine städtische Gesamtschule. Und das in großer Einigkeit: Bevor am Dienstag der Schulausschuss über das Rahmenkonzept zum Schulentwicklungsplan entscheidet, präsentierten die schulpolitischen Sprecher von CDU, SPD, den Grünen, der FDP, den Linken und der Piraten am Montagabend nach Abstimmung in ihren jeweiligen Fraktionen ihren gemeinsamen Antrag. UWG und ÖPD haben ihn nicht unterzeichnet, hätten aber ihre Zustimmung bereits zugesagt, berichtete Michael Jung (SPD).

Nicht nur die Eltern vieler Schulkinder, auch die Politiker des Rates wünschen sich eine städtische Gesamtschule. Und das in großer Einigkeit: Bevor am Dienstag der Schulausschuss über das Rahmenkonzept zum Schulentwicklungsplan entscheidet, präsentierten die schulpolitischen Sprecher von CDU, SPD, den Grünen, der FDP, den Linken und der Piraten am Montagabend nach Abstimmung in ihren jeweiligen Fraktionen ihren gemeinsamen Antrag. UWG und ÖPD haben ihn nicht unterzeichnet, hätten aber ihre Zustimmung bereits zugesagt, berichtete Michael Jung (SPD).

 

Alle Sprecher waren erleichtert, diesmal ?einen breiten Konsens herzustellen und keine hochideologisierte Debatte zu führen?, wie Meik Bolte (CDU) betonte. Einzige Unstimmigkeit: CDU und FDP verweigern ihre Zustimmung, das Thema Gemeinschaftsschule in Münster noch offen zu halten.

 

Die anderen Fraktionen werden hingegen dazu einen eigenen Antrag stellen, kündigte Michael Jung an - ?mit Unterstützung der UWG und ÖDP?.

 

Eine städtische vierzügige Gesamtschule soll so schnell wie möglich realisiert werden. ?Wir planen für konkrete Kinder?, so Michael Jung. Dabei sollen zugleich innerstädtische wie Standorte in den Außenstadtteilen geprüft werden. Darüber hinaus wird auch die Möglichkeit aufgezeigt, eine Gesamtschule neu anzusiedeln. Einhellige Zustimmung erhält auch das Projekt der Wartburggrundschule, einen Sekundarzweig aufzubauen.

 

18 Millionen Euro sollen ab dem laufenden Haushaltsjahr für die Realisierung des gesamten Plans zur Verfügung gestellt werden - die Politiker wissen wohl, dass dies für Schulneubauten ?nie reichen wird?. Festgeschrieben wird aber, dass alle Erlöse, die die Stadt aus dem Verkauf leerstehender Schulgebäude erwirtschaftet, wieder in die Bildung reinvestiert werden sollen. Die CDU will jede einzelne Maßnahme unter einen Finanzierungsvorbehalt stellen.

 

?Wir müssen jetzt kreativ denken?, lenkte Annette Kemper (Grüne) den Blick in die Zukunft. Diese soll, so beschworen die sechs Politiker, weiter von einigem Vorgehen in der Schulpolitik geprägt sein.

 

 

Karin Völker, WN, 24.01.2011