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Neuer Anlauf in Sachen Lärmschutz an der Staufen- und Brüderstraße: SPD will gemeinsame Ratsresolution

Die SPD-Ratsfraktion hat am Montagabend eine Initiative für eine gemeinsame Resolution des Stadtrats zum Thema Lärmschutz an der Staufen- und Brüderstraße gestartet. Ziel des SPD-Vorstoßes ist es, inhaltlich über ein bloßes ?Nein? zu den 1,5 m-Schallschutzwänden hinauszukommen, betonen die SPD-Ratsherren Karsten Rahn und Karl-Heinz Winter.

Die SPD-Ratsfraktion hat am Montagabend eine Initiative für eine gemeinsame Resolution des Stadtrats zum Thema Lärmschutz an der Staufen- und Brüderstraße gestartet. Ziel des SPD-Vorstoßes ist es, inhaltlich über ein bloßes ?Nein? zu den 1,5 m-Schallschutzwänden hinauszukommen, betonen die SPD-Ratsherren Karsten Rahn und Karl-Heinz Winter. ?Wir möchten, dass Bahn und Stadt noch einmal konstruktiv auf die Anwohnerinnen und Anwohner zugehen und die strittigen Fragen der Immissionsintensität vor Ort und der Möglichkeit alternativer Schallschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Schalldämpfer oder Lärmschutzborde am Gleis klären.? Die Resolution enthält auch einen Appell an die vier münsterschen MdBs in Sachen Lärmschutz das Gespräch mit den beteiligten Akteuren in Berlin suchen mögen.

 

Der Resolutionstext im Wortlaut:

 

Interfraktionelle Resolution an die DB zur beabsichtigten Lärmsanierung an den Schienenwegen Brüderstraße / Staufenstraße in Münster

Der Rat der Stadt begrüßt die Absicht der Deutschen Bahn, im Stadtbereich Lärmschutz an den bestehenden Bahnstrecken vorzunehmen. Zugleich wird bedauert, dass es sich bei der Absicht nur um Einzelmaßnahmen handelt, denen kein Gesamtkonzept für die Bahnstrecken im Stadtgebiet zugrunde liegt.

Die bisherigen Lösungsvorschläge erscheinen nicht zielführend. Der Rat fordert die DB auf, in ein offenes Verfahren über die geplanten Lärmschutzmaßnahmen mit der Stadt Münster und den betroffenen Bürgern einzutreten. Dabei sind auch die vorliegenden Untersuchungsergebnisse und Lärmberechnungen ebenso einzubringen, wie auch technisch neuere Lösungsansätze als die bisher bekannt gewordenen Lärmschutzwände. In das Verfahren sind die betroffenen Bürger in einem Moderationsprozess durch die Bahn einzubinden.

Die münsterschen Bundestagsabgeordneten werden aufgefordert, die Interessen der Stadt und der Bürger beim Bundesminister für Verkehr zu unterstützen.