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News

Millionen-Markus

Eine Glosse

 

Markus Lewe war in Hiltrup. Den Bahnhof besuchen. Und hat dort nicht zugehört, sondern mal wieder einen rausgehauen: Wenn in Roxel und Mecklenbeck jeweils drei Millionen in die Bahnhaltepunkte investiert werden, so Lewe, sollte es in Hiltrup etwas mehr sein. So ungefähr, puh, sagen wir mal? das Doppelte; ja, das Doppelte hört sich gut an. Schließlich will man als Besucher ja nicht mit leeren Händen kommen. Also, sprach Markus Lewe, dann müssen es in Hiltrup sechs Millionen sein.

Eine Glosse

 

Markus Lewe war in Hiltrup. Den Bahnhof besuchen. Und hat dort nicht zugehört, sondern mal wieder einen rausgehauen: Wenn in Roxel und Mecklenbeck jeweils drei Millionen in die Bahnhaltepunkte investiert werden, so Lewe, sollte es in Hiltrup etwas mehr sein. So ungefähr, puh, sagen wir mal? das Doppelte; ja, das Doppelte hört sich gut an. Schließlich will man als Besucher ja nicht mit leeren Händen kommen. Also, sprach Markus Lewe, dann müssen es in Hiltrup sechs Millionen sein. Das steht als Zitat in den WN am Tag nach Lewes Hiltrup-Besuch. Und dann muss das ja wohl stimmen. Nur, weiß der Mann, was er da sagt?

 

Tatsächlich hat die Bahn im Frühjahr 2008 zugesagt, dass der Haltepunkt Hiltrup voraussichtlich 2011 für knapp drei Millionen Euro behindertengerecht ausgebaut und modernisiert wird. Das ist die gute Nachricht. Vom alten, inzwischen verkommenen Bahnhofsgebäude (Eigentümer: Stadt Münster) war jedoch nicht die Rede. Und nun kommt Markus ?ich plauder? dann mal los? Lewe und sagt sechs Millionen zu. Zum Vergleich: Für den Neubau des Hauptbahnhofs will die Stadt fünf Millionen Euro ausgeben. Meint Lewe das ernst? Oder will der Finanzfuchs die Hiltruper für dumm verkaufen und rechnet die drei Millionen von der Bahn flugs seinem Konto gut? Und weiß der Angelmodder Bezirksvorsteher, dass seiner Partei in der Bezirksvertretung Hiltrup schon 5.000 Euro für ein Bahnhofskonzept zu viel sind?

 

Mensch Markus. Jetzt hat er endlich wieder kommunalpolitisch Stellung bezogen und das ging erneut prompt daneben. Wie damals, als er die große Münsteraner Schwimmoffensive ausgerufen hat. ?Jedes Kind soll schwimmen können?, lautete Lewes durchaus löbliches Credo. Dumm war nur, dass der Zeitpunkt etwas unglücklich gewählt war. Und vor allem viele Schulen die Aussage als blanken Hohn empfinden mussten. Denn die schwarz-gelbe Staubwolke vom Südbad-Abriss war noch nicht mal verflogen. Und die Parteifreunde der CDU-Ratsfraktion hatten kurz zuvor beschlossen, neben dem Südbad noch vier weiteren Bädern den städtischen Wasserhahn zuzudrehen.

 

Kein Wunder, dass Markus Lewe danach inhaltlich erstmal abtauchen musste und nur noch zuhören sollte. Bis er nun in Hiltrup wieder aufgetaucht ist?

 

 

Weitere Infos zu Markus Lewes Hiltrup-Besuch finden sich auf der Homepage des OV Hiltrup-Berg Fidel.