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Manfred Igelbrink ist Bezirksbürgermeister in Münster-Nord

Mit dem denkbar knappsten Ergebnis von zehn gegen neun Stimmen hat die neue Bezirksvertretung Münster-Nord Manfred Igelbrink (SPD) zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt. Applaus bekam der 51-Jährige aber dennoch von allen Fraktionen.

Mit dem denkbar knappsten Ergebnis von zehn gegen neun Stimmen hat die neue Bezirksvertretung Münster-Nord soeben Manfred Igelbrink (SPD) zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt. Applaus bekam der 51-Jährige aber dennoch von allen Fraktionen.

 

Es ist 17.25 Uhr als Felix Söhlke, mit fast 72 Jahren Alterspräsident der Bezirksvertretung, das Wahlergebnis verkündet und Igelbrink fragt, ob er die Wahl denn annehme. Das macht der strahlende Sprakeler Sozialdemokrat natürlich, bekommt sogleich einen Blumenstrauß von seinem Fraktionsvorsitzenden Jochen Frese - von 1994 bis 1999 selbst Bezirksvorsteher, wie die Bezirksbürgermeister früher hießen. Zu den Gratulanten zählen wenig später auch zwei weitere Amtsvorgänger von Igelbrink: Ralf Heupel (CDU, 1999-2009) und Gerhard Glass (SPD, 1984-1989).

 

Igelbrink spricht in seiner ersten kurzen Ansprache davon, dass sich die politische Arbeit in den kommenden fünf Jahren wahrscheinlich nicht gerade einfach gestalten werde, weil es keine mehrheitsfähigen Koalitionen gebe. Er sagt, es komme auf Verantwortungsgemeinschaften an und er sei zuversichtlich, "dass wir das in der Bezirksvertretung Nord hinbekommen". Die Politik müsse sich immer an dem orientieren, was den Bürgern im Stadtbezirk diene. "Ich rufe alle Mitglieder auf, sich an dieser Politk zu beteiligen".

 

Fortführung des Projektes "Soziale Stadt" soll geprüft werden

 

Ein erstes Signal setzt die Bezirksvertretung wenig später mit der einstimmigen Verabschiedung des SPD-Grünen-Antrages auf Weiterführung des Projektes "Soziale Stadt Kinderhaus Brüningheide". Zwar bat Tim Stuttmann (FDP) zunächst um Vertagung, weil er und sein Fraktionskollege Felix Söhlke sich erst in das Thema einarbeiten müssten. Aber nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung stimmten auch die beiden FDP-Vertreter für den Antrag, mit dem die Verwaltung nun um eine "ergebnisoffene Prüfung" gebeten wird, "wie das Projekt Soziale Stadt über das Jahr 2010 hinaus, gebenenfalls auch in Teilen oder auch modifiziert, fortgesetzt werden kann".

 

Stephan Oerter - Münstersche Zeitung, 04.11.09