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Konjunkturprogramm II: SPD schreibt Schulen und Kitas - Die Praktiker sollen Verwendungsvorschläge für Gelder unterbreiten

Nicht die Politiker am grünen Tisch, sondern zunächst die Praktiker in den Schulen und Kindertagesstätten selbst sollen jetzt Anregungen unterbreiten, wie die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes am besten eingesetzt werden können. Tenor jenes Schreibens, das SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer in diesen Tagen an die örtlichen Kollegien, an Schülervertretungen und Elternpflegschaften sowie Kita-Leitungen verschicken wird. (echo-muenster.de)

Nicht die Politiker am grünen Tisch, sondern zunächst die Praktiker in den Schulen und Kindertagesstätten selbst sollen jetzt Anregungen unterbreiten, wie die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes am besten eingesetzt werden können.

 

Tenor jenes Schreibens, das SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer in diesen Tagen an die örtlichen Kollegien, an Schülervertretungen und Elternpflegschaften sowie Kita-Leitungen verschicken wird. Bekanntlich will man mit Hilfe des Programms die Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise mildern. Für Münster stehen dabei über einen festgelegten Schlüssel 31,2 Millionen Euro zur Verfügung - diese Gelder sind für die Jahre 2009 und 2010 eingeplant, um vorrangig - mit immerhin stolzen 25,4 Millionen Euro - bauliche Investitionen im Bildungsbereich zu unterstützen.

 

"Einmalige Chance"

 

Laut Heuer die ?einmalige Chance?, rund um die Klassenzimmer und Spielanlagen deutliche Verbesserungen vorzunehmen - Verbesserungen, die bislang aus Kostenerwägungen nicht vorgenommen worden waren. Deshalb seine Bitte an die Verantwortlichen: ?Überlegen auch Sie ?, welche dieser Maßnahmen vordringlich sind.?

 

Sobald die Angaben im Büro der Sozialdemokraten eingegangen seien, werde man die Vorschläge sichten, auswerten, darüber im Rat am 25. März entscheiden. Zudem sei es sinnvoll, die Empfehlungen gleichermaßen an die Immobilienverwaltung der Stadt zu schicken, damit die Ideen auch dort Berücksichtigung fänden.

 

Eigene Prioritätenliste

 

Aus seiner Sicht, fügt der OB-Kandidat am Ende hinzu, sei es in diesem Zusammenhang bedeutsam, dass nicht nur rein energetische Arbeiten ausgeführt werden sollen, sondern auch solche, die attraktivere, pädagogische Handlungsperspektiven eröffnen würden (Raumzuschnitte, Aufenthaltsmöglichkeiten etc.).

 

Unabhängig von den Ergebnissen der Befragung stehen bei Heuer und seinem fachpolitischen Sprecher Dr. Michael Jung bereits zwei Projekte auf der Prioritätenliste ganz obenan: Erstens die dringend erforderliche Sanierung des Abendgymnasiums, zweitens die Errichtung eines Forums für das Hittorf-Gymnasium.

 

Wolfgang Halberscheidt, echo-muenster.de