Veranstaltungskalender

Februar 2020
Son Mon Die Mit Don Fre Sam
26
28
29
30
31
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
12
13
14
15
16
17
18
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29

Anything in here will be replaced on browsers that support the canvas element

News

Keinen Straßenbau um jeden Preis

Wolfgang Heuer und SPD-Ratsfraktion besuchten lokale Umweltverbände im Umwelthaus

 

Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer und die SPD-Ratsfraktion trafen sich jetzt im Umwelthaus mit Vertretern des Umweltforums Münster zu den Themen Naturschutz, Energiewende und Klimaschutz. Unter reger Beteiligung der Ortsgruppen von NABU, BUND, Greenpeace, VCD und anderen Vereinen und Initiativen entwickelte sich im Rahmen der Thementour von Wolfgang Heuer ein konstruktives Gespräch über künftige Schwerpunkte von Stadtplanung und Umweltpolitik.

Wolfgang Heuer und SPD-Ratsfraktion besuchten lokale Umweltverbände im Umwelthaus

 

Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer und die SPD-Ratsfraktion trafen sich jetzt im Umwelthaus mit Vertretern des Umweltforums Münster zu den Themen Naturschutz, Energiewende und Klimaschutz.

 

Unter reger Beteiligung der Ortsgruppen von NABU, BUND, Greenpeace, VCD und anderen Vereinen und Initiativen entwickelte sich im Rahmen der Thementour von Wolfgang Heuer ein konstruktives Gespräch über künftige Schwerpunkte von Stadtplanung und Umweltpolitik. Große Einigkeit bestand über die ökologische und finanzpolitische Schädlichkeit von CDU-Projekten wie der dritten Nordtangente oder der Austermannstraße. "Der Bau dieser überflüssigen Trasse zerstört Flora und Fauna im Gievenbecker Kinderbachtal ? und kostet überdies insgesamt rund sechs Millionen Euro. Geld, das z.B. für Sanierungsmaßnahmen an unseren Schulen viel dringender gebraucht wird", so Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer.

 

Ein weiteres Thema der lebhaften Diskussion war der Flächenverbrauch durch neu entstehende Gewerbegebiete und Ortsumgehungsstraßen. Die SPD legte dar, jeden Einzelfall genau zu prüfen und den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu gestalten. Wichtig sei allerdings auch, in den Infrastrukturbereichen Flächenbevorratung und Verkehrsanbindung wettbewerbsfähig zu bleiben, um Arbeitsplätze in Münster zu schaffen und zu sichern, so Wolfgang Heuer.

 

Den Umweltverbänden war außerdem wichtig, den Sozialdemokraten die schwierige finanzielle Situation des Umwelthauses zu schildern: Die jährlichen Zuschüsse benötigen die Umwelt-Netzwerker, um ihre überwiegend ehrenamtliche Arbeit auch in Zukunft als städtisches Angebot bereithalten zu können. Nach den Kürzungen in den letzten Jahren und der Streichung des städtischen Umweltdezernats durch die schwarz-gelbe Koalition stellen die Naturschützer einen verstärkten Beratungsbedarf, insbesondere zur Thematik Klimaschutz und Energiesparen, innerhalb der Bevölkerung fest. Zudem traten beide Seiten dafür ein, innerhalb des Stadtgebietes, wie viele Gemeinden im Umland von Münster, auf Gentechnik in der Landwirtschaft konsequent verzichten zu wollen.

 

"Dieses Treffen war für uns der Auftakt zu weiteren gemeinsamen Gesprächen, die zukünftig in regelmäßigem Abstand folgen sollen", lautete Wolfgang Heuers positives Fazit seines Besuchs.