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"Kein Kahlschlag" - aber: Städtischen Flächenverbrauch reduzieren!

"Ohne die dauerhafte Absenkung des städtischen Flächenverbrauchs rutschen wir auf direktem in die Haushaltssicherung!" Mit dieser ernsten Warnung begründet Fraktionschef Wolfgang Heuer eine Initiative der SPD für eine Strategie zur nachhaltigen Bewirtschaftung der städtischen Flächen.

"Ohne die dauerhafte Absenkung des städtischen Flächenverbrauchs rutschen wir auf direktem in die Haushaltssicherung!" Mit dieser ernsten Warnung begründet Fraktionschef Wolfgang Heuer eine Initiative der SPD für eine Strategie zur nachhaltigen Bewirtschaftung der städtischen Flächen.

 

Alleine die mit Gebäuden und Anlagen bebauten städtischen Flächen erreichen aktuell eine Nettogröße von 837.286 qm. Dieser erhebliche Flächenverbrauch durch die städtischen Fachbereiche sei Grundlage für viele städtische Leistungen, so Heuer, belaste aber zugleich in hohem Maße dauerhaft den Haushalt. Heuer: "Die Bewirtschaftung der Flächen löst in aller Regel sehr hohe Aufwendungen aus: Zum einen durch die Unterhaltung der Liegenschaften und zum anderen weil das hier langfristig gebundene Vermögen hohe Abschreibungen

verursacht. In der Summe gefährdet beides inzwischen die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt." Ziel müsse daher die sinnvolle und angemessene Verringerung des Flächenverbrauchs sein.

 

In ihrem Ratsantrag fordert die SPD-Fraktion von der Verwaltung in einem ersten Schritt verlässliche und belastbare Daten. Dabei sollen u.a. Angaben zu Nutzungsprofil, Bewirtschaftung und zukünftigen Nutzungspotentialen von Immobilien geliefert werden.

 

Heuer: "Auf dieser Grundlage sollen dann in einem zweiten Schritt geeignete und vertretbare Lösungsansätze für die weitere Bewirtschaftung entwickelt werden. Mit konkreten Vorschlägen, an welchen Standorten zukünftig durch Aufgabenbündelungen, Nutzungsveränderungen und andere Wege eine Verringerung von Flächen erreicht werden kann - im Einzelfall bis hin zur Aufgabe und

Vermarktung von Standorten." Heuer geht davon aus, dass gelegentlich auch der Neubau langfristig wirtschaftlich sinnvoller sein kann, als der Erhalt bestehender Immobilien.

 

Darüber hinaus soll nach Auffassung der SPD geprüft werden, ob zukünftig Richtlinien für Leerstände in städtischen Immobilien entwickelt werden können. Heuer: "Das Beispiel des schon lange leer stehenden städtischen Bürohauses an der Von-Steuben-Straße macht deutlich, dass die politische Flächensteuerung auch im Bereich schwer vermarktbarer Standorte handlungsfähiger werden muss."

 

Langfristig fordert Heuer die Erarbeitung eines "Instrumentenkastens" für die strategische Steuerung des städtischen Flächenverbrauchs: "Nur so werden wir auf Dauer fach- und standortgerechte Lösungen im Sinne der nachhaltigen Bewirtschaftung erreichen. Wir brauchen keinen Kahlschlag, sondern vernünftige Lösungsansätze, die mehr Wirtschaftlichkeit ermöglichen."