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Guttermann-Gelände: Pläne für Einkaufszentrum änderungsbedürftig

Auch nach der öffentlichen Vorstellung der Pläne für ein Einkaufszentrum auf dem Guttermann-Gelände bleiben für die SPD-Fraktion noch viele Fragen offen, so Karl-Heinz Winter, planungspolitische Sprecher der SPD, in einer Pressemitteilung. Das von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebene neue Gutachten habe die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Kaufleute der Warendorfer Straße nicht zerstreuen können.

SPD hat noch viele Fragen zum Guttermann-Gelände

 

Auch nach der öffentlichen Vorstellung der Pläne für ein Einkaufszentrum auf dem Guttermann-Gelände bleiben für die SPD-Fraktion noch viele Fragen offen, so Karl-Heinz Winter, planungspolitische Sprecher der SPD, in einer Pressemitteilung. Das von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebene neue Gutachten habe die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Kaufleute der Warendorfer Straße nicht zerstreuen können. So sei nach wie vor unbeantwortet, welche Folgen die gleichzeitige Ansiedlung eines Discounters und eines Biosupermarktes haben, verdeutlicht der SPD-Planungsexperte. Das Gutachten basiere auf vielen Zahlen, die Durchschnittswerte sind, aber nicht speziell die lokalen Gegebenheiten berücksichtige. Auch das neue Einzelhandelskonzept sage nichts zu den geplanten Ansiedlungen.

 

Karl-Heinz Winter: ?Die SPD-Fraktion ist für einen attraktiven und ausgewogenen Einzelhandelsmix, aber eine strukturvernichtende Dominanz darf es auf dem Guttermann-Gelände nicht geben.? Dem Investor empfehlen die Sozialdemokraten dringend, die gleichzeitige Ansiedlung von Discounter und Biosupermarkt auf dem Guttermann-Gelände zu überdenken. Mit der ursprünglich vorgesehenen Ansiedlung eines Bürofachmarktes wäre dagegen eine Magnetwirkung auf den östlichen Stadtbereich gegeben gewesen. Das hätte, so Winter, zu einer zusätzlichen Stärkung des vorhandenen Einzelhandels an der Warendorfer Straße geführt.

 

Die SPD-Fraktion wird nach Aussage Winters das jetzt gestartete Bebauungsplanverfahren kritisch begleiten und insbesondere auf den Erhalt einer ausgewogenen Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner im Viertel achten. Dabei dürfe es keine Monopolnutzung auf dem Guttermann-Gelände geben. ?Dies würde zur Planierraupe gegen die intakten, weitgehend inhabergeführten Fachgeschäfte an der Warendorfer Straße werden?, so Karl-Heinz Winter.