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News Bildung

Gesamtschulabsagen auf Höchststand: SPD fordert Errichtungsbeschluss

„Die Ergebnisse des Anmeldeverfahrens an den Gesamtschulen zeigen erneut sehr deutlich: Münster braucht die dritte städtische Gesamtschule. Der erforderliche Errichtungsbeschluss für den Standort Roxel muss jetzt zeitnah gefasst werden“, so Marius Herwig, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Eine so hohe Zahl an Ablehnungen ist eine Katastrophe für alle betroffenen Familien und ein unfassbares Desaster für die Bildungsstadt Münster!“, kommentiert Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Ratsfraktion.

„Bereits 2016 haben wir als SPD eine dritte städtische Gesamtschule am Schulstandort Roxel beantragt. Schon damals gingen enorm viele Familien leer aus - jetzt müssen die beiden städtischen Gesamtschulen insg. 295 Kinder ablehnen und können nur 270 aufnehmen. Das zeigt mehr als deutlich, wie groß die Not und der Handlungsbedarf ist. Das ist ein sehr, sehr trauriger Rekord“, so Feldmann weiter. „Die Zahlen bekräftigen, dass die Gesamtschulen in den Nachbarkommunen nicht bedroht sind“, erklärt Marius Herwig. „An keinem anderen Standort kann eine Gesamtschule so zügig entstehen, dass sie zeitnah eine Entlastung für die hohe Nachfrage nach Gesamtschulplätzen leisten kann. Gerade im stark wachsenden Westen unserer Stadt werden die Gesamtschulplätze dringend benötigt. Der Standort Roxel bietet ein fertiges Gebäude mit hervorragender Infrastruktur“, so der SPD-Fraktionschef weiter.  

„Wir erwarten, dass die Bezirksregierung im Dialog mit den Nachbarkommunen zügig und mit oberster Priorität die Weichen stellt und die Stadt Münster den Errichtungsbeschluss auf den Weg bringt. Das unsägliche Konkurrenzdenken der Nachbarkommunen muss ein Ende haben und eine gute Schulentwicklung, die allen Schüler*innen einen Platz an der von ihnen gewünschten Schulform ermöglicht, muss jetzt im Mittelpunkt stehen“, so Schulpolitikerin Feldmann abschließend.