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News

Gegen Mehrfachdiskriminierung vorgehen ? Belange homo- und transsexueller Flüchtlinge berücksichtigen

?Wie alle Bürger*innen dieser Stadt müssen auch und gerade Flüchtlinge ohne Angst und Sorge leben können. Das Engagement für den Schutz und die rechtliche und tatsächliche Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI*) ist für uns und muss für unsere Gesellschaft zentrale Aufgabe sein?, bekräftigt die Sprecherin für Gleichstellungpolitische Fragen der SPD Ratsfraktion, Anne Schulze Wintzler. Gerade in den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge sei die Diskriminierung von LSBTTI* oftmals alltägliche Praxis und Homosexualität gar gesetzliche Straftat, so die Sozialdemokratin.

 

In anderen Kommunen haben Flüchtlinge in der Folge leider auch noch in den Flüchtlingsunterbringungen mit Anfeindungen bezüglich ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität zu kämpfen. Es gilt daher auch in Münster, sich für diese Thematik zu sensibilisieren und herauszufinden ob Handlungsbedarf besteht.

 

?Wie alle Bürger*innen dieser Stadt müssen auch und gerade Flüchtlinge ohne Angst und Sorge leben können. Das Engagement für den Schutz und die rechtliche und tatsächliche Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI*) ist für uns und muss für unsere Gesellschaft zentrale Aufgabe sein?, bekräftigt die Sprecherin für Gleichstellungpolitische Fragen der SPD Ratsfraktion, Anne Schulze Wintzler. Gerade in den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge sei die Diskriminierung von LSBTTI* oftmals alltägliche Praxis und Homosexualität gar gesetzliche Straftat, so die Sozialdemokratin.

 

In anderen Kommunen haben Flüchtlinge in der Folge leider auch noch in den Flüchtlingsunterbringungen mit Anfeindungen bezüglich ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität zu kämpfen. Es gilt daher auch in Münster, sich für diese Thematik zu sensibilisieren und herauszufinden ob Handlungsbedarf besteht.

 

Petra Seyfferth, sozialpolitische Sprecherin der SPD- Ratsfraktion konkretisiert: ?Leider führen Vorbehalte, Ängste und Vorurteile nicht nur zu Ausgrenzung und Diskriminierung, sondern oft sogar zu physischer und psychischer Gewalt. Wir wollen daher die Verwaltung beauftragen, darzustellen, inwieweit die Belange von LSBTTI* Flüchtlingen im Hinblick auf die Flüchtlingsunterbringung in Münster bereits berücksichtigt werden. Wir wollen uns diesem Thema annehmen und herausfinden, ob wir als Kommune hier handeln müssen. Sollte dies der Fall sein, müssen wir ein spezielles Maßnahmenprogramm für diese Zielgruppe entwickeln und realisieren?.

 

?Münster steht für eine weltoffene, zukunftsgerichtete Kultur, für Vielfalt und Toleranz. Das gilt für alle unserer Mitbürger*innen?, fordern die beiden sozialdemokratischen Ratsfrauen.