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Flüchtlingen ein sicheres Zuhause geben

Münsters Landtagsabgeordneter Thomas Marquardt (SPD) sieht die Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels sehr positiv: ?Ich halte es für richtig, dass das Land NRW die Mittel für die Flüchtlingshilfe nochmals erhöht hat. Die 28%ige Erhöhung der Landespauschale für Flüchtlingshilfe in den Kommunen auf nunmehr 183 Millionen Euro unterstreicht den Willen der Landesregierung, den in Not geratenen Flüchtlingen aus aller Welt ein sicheres Zuhause in Deutschland zu geben.

Münsters Landtagsabgeordneter Thomas Marquardt (SPD) sieht die Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels sehr positiv: ?Ich halte es für richtig, dass das Land NRW die Mittel für die Flüchtlingshilfe nochmals erhöht hat. Die 28%-ige Erhöhung der Landespauschale für Flüchtlingshilfe in den Kommunen auf nunmehr 183 Millionen Euro unterstreicht den Willen der Landesregierung, den in Not geratenen Flüchtlingen aus aller Welt ein sicheres Zuhause in Deutschland zu geben. Für Münster rechne ich mit mehr als 1 Million Euro zusätzlich. Darüber hinaus schafft das Land bis November noch zusätzliche 1800 Unterbringungsplätze im ganzen Land und baut die Notunterkünfte weiter aus.?

 

Marquardt informierte sich in dieser Woche bei Jochen Köhnke, Münsters Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten, über das dezentrale Unterbringungskonzept in Münster. Vor Ort konnte sich Marquardt ein detailliertes Bild darüber machen, wie Flüchtlinge in Münster leben und wie wichtig die soziale Flüchtlingsarbeit vor Ort ist. In Gesprächen konnte Marquardt nachvollziehen, wie die zusätzlichen Mittel eingesetzt werden.

 

Marquardt: ?Das Konzept der dezentralen Unterbringung in Münster versucht Flüchtlinge nicht an den Rand der Gesellschaft zu verdrängen, sondern sie in unseren verschiedenen Stadtteilen in das gesellschaftliche Miteinander zu integrieren. Hinzu kommt ein vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement und hoher persönlicher Einsatz der sozialen Arbeit vor Ort. Das Münsteraner Konzept funktioniert und ist vorbildlich für das ganze Land.?

 

Für nicht nachvollziehbar hält Marquardt jedoch die ablehnende Haltung der CDU in den Stadtteilen in Münster: "Schon bei der Standortsuche zum Neubau einer JVA gab es Ablehnung der Handorfer CDU, aktuell gibt es ohne eine Standortfestlegung Widerstand der CDU Wolbeck und bei der Suche nach Standorten für Flüchtlingswohnheime in Handorf und Hiltrup leistet die CDU auch nur Widerstand, ohne mit konkreten Vorschlägen der Stadt Münster und dem Oberbürgermeister bei diesen schwierigen Themen Unterstützung zu leisten."

 

Thomas Marquardt erklärt abschließend: ?Integration von Flüchtlingen funktioniert nur, wenn sie aus Sicht der Betroffenen organisiert und auch vor Ort durch die Politik und die Stadtgesellschaft unterstützt wird.?