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„Europäische Seenotrettung und sichere Fluchtrouten“ SPD diskutiert gemeinsam mit der Seebrücke Münster über Sterben im Mittelmeer

Anlässlich der anstehenden Europawahlen diskutierte die SPD Münster in dieser Woche gemeinsam mit der Seebrücke Münster das Thema Seenotrettung und Asyl. Dietmar Köster, Europa-Abgeordneter der SPD, fordert ein Seenotrettungsprogramm der Europäischen Union sowie sichere Fluchtrouten. „Wenn wir über die Wahlen zum Europäischen Parlament und die Zukunft der EU sprechen, dürfen wir die Augen nicht davor verschließen, was tagtäglich an Europas Außengrenzen stattfindet. Allein im Jahr 2018 starben im Mittelmeer mehr als 2.200 Menschen. Das ist eine humanitäre Katastrophe und für uns inakzeptabel“, so Köster.

 

 

 

Firas Hallak von der Seebrücke Münster stimmt Köster in der Frage zu und betont darüber hinaus die Forderung nach einer menschenwürdigen Aufnahme von Geflüchteten in Europa. Das kurzfristige Ziel der Seebrücke sei zudem, dass die Stadt Münster sich zum sogenannten sicheren Hafen erklärt und freiwillig (zusätzlich zu den bestehenden Quoten) geflüchtete Menschen aufnimmt.

 „Dass Kommunen bei der Aufnahme von Geflüchteten überhaupt proaktiv tätig werden müssen, ist dem Umstand geschuldet, dass europäische Politik seit Jahren in der Sache versagt“, so Sarah Weiser, Europakandidatin der SPD im Münsterland. „Wir brauchen daher andere Mehrheiten im Europäischen Parlament, damit wir endlich wieder auf europäischer Ebene handlungsfähig werden und das Sterben im Mittelmeer beenden können.“ Dafür setzen sich die beiden SozialdemokratInnen ein.

 An diesem Samstag findet eine Demonstration der Seebrücke zur Forderung nach einem Sicheren Hafen in der Münsteraner Innenstadt statt, an der sich die SPD und ein breites gesellschaftliches Bündnis beteiligen.