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Verkehr Soziales News

Ein-Euro-Ticket: „Verkehrswende für alle Arbeitnehmer*innen sozial gerecht gestalten“

„Was in vielen anderen Städten schon längst erfolgreich praktiziert wird, muss auch endlich in Münster Realität werden. Das Ein-Euro-Ticket bzw. das 365-Jahres-Ticket rund um die Uhr ist gerecht, weil es auch diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstützt, die nicht in Gleitzeit arbeiten und sich erst nach 8 Uhr auf den Weg zum Büro oder Geschäft machen können“, erklärt Mathias Kersting, SPD-Fraktionsvorsitzender. Die allmorgendlichen und abendlichen Staus auf Münsters Straßen sprächen Bände: Der Umstieg vom eigenen PKW auf Bus und Bahn könne nur gelingen, wenn der ÖPNV auch das kostengünstigere Verkehrsmittel für alle sei. „Das 1-Euro-Ticket soll eine echte Alternative für alle darstellen, die von den bisherigen Abo-Modellen unberücksichtigt bleiben. Auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schichtdienst, die in Krankenhäusern, in der Produktion oder bei der Polizei tätig sind, müssen von günstigen ÖPNV-Preisen profitieren können“, ergänzt Verkehrspolitiker Matthias Glomb.

„Natürlich heißt das, dass die Stadt dann auch bereit sein muss, zukünftig mehr Geld in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig setzen wir aber auch auf finanzielle Unterstützung von Bund und Land, wie sie einige Kommunen bereits erhalten“, so Kersting weiter. Das gelte auch für die notwendige Infrastruktur. Über Jahre hinweg sei nicht in notwendige Busvorrangspuren investiert worden. „Bei den Haushaltsberatungen der vergangenen Jahre haben wir immer wieder aufgezeigt, dass hier durch sinnvolle Umschichtungen von Haushaltsmitteln im Planungs- und Verkehrsbereich einiges möglich ist“, machen Kersting und Glomb deutlich.